Regional / Montag, 20.Juli.2015

Hagen: Erfolgreiche Demo gegen Salafisten-Imbiss

11745891_966373056716667_4322175913417418452_nAm gestrigen Sonntag, den 19. Juli 2015, hat die Bürgerbewegung PRO NRW in Hagen eine Demonstration gegen den sogenannten „Salafisten-Imbiss“ Magrib-Grill durchgeführt. Der Imbiss war in die Schlagzeilen geraten, nachdem aktiv Werbung mit und für Salafisten gemacht worden ist.

Rund 120 Personen haben an der Kundgebung mit anschließendem Demonstrationszug teilgenommen. Die Veranstaltung wurde gegen 14:30 Uhr von dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Dominik Horst Roeseler eröffnet. Nach dem Verlesen der Auflagen und der Einweisung der Ordner übergab Roeseler an Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

11411628_883207308428971_4537505104077227710_oFiedler moderierte die Veranstaltung und gab eine kurze Einleitung über die bisherigen Aktivitäten von PRO NRW gegen die Ausbreitung des Salafismus in Deutschland. Er skizzierte nochmal den Ablauf der Kundgebungen vom 1. und 5. Mai 2012 in Solingen und Bonn, bei denen es zu Ausschreitungen durch Salafisten gekommen ist. Des weiteren gab Fiedler einen Überblick über das Verbot von salafistischen Terrorzellen sowie über das geplante Attentat auf den PRO-NRW-Parteivorsitzenden Markus Beisicht.

  Zweiter Redner des Tages war der Bonner Stadtverordnete Christopher Freiherr von Mengersen. Der 22jährige Student der Rechtswissenschaften ging in seiner Rede darauf ein, wie es dazu kommen konnte, dass der Salafismus in Deutschland einen so fruchtbaren Boden für seine Ausbreitung hat. Als Hauptursache dafür sprach von Mengersen die Idee des Multikulturalismus an und damit die Zerstörung der eigenen Identität.

11745716_1447494955558534_3269057621989377893_nHauptredner der Kundgebung war Dominik Roeseler. Er forderte in seiner Rede die Schließung des Imbiss durch das Ordnungsamt. Zudem sagte Roeseler, dass alle Migranten, die in Deutschland die Scharia einführen wollen, in unserem Land keinen Platz hätten. In Deutschland zählen Werte wie Meinungsfreiheit, Gleichberechtigung von Mann und Raum und Religionsfreiheit. Wer diese Grundwerte nicht teilt, kann nicht länger in Deutschland leben.

Anschließend fand ein rund 20 minütiger Demonstrationszug durch das Bahnhofsviertel von Hagen statt. Bei dem friedlichen Protestmarsch kam es zu keinerlei Zwischenfällen. Die Versammlung wurde traditionell mit dem Singen der Nationalhymne beendet.

Die Reden sowie diverse Bilder werden in den nächsten Tagen veröffentlicht werden.

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