Aktuelles, Regional / Mittwoch, 20.August.2014

Hagen: Entwarnung bei Ebola-Verdacht

Der Ebola-Verdacht bei einer Nigeria-Urlauberin aus Hagen hat sich als unbegründet erwiesen.

Als die 40-jährige Frau sich mit starkem Fieber ärztlich untersuchen ließ, setzten Ärzte und Behörden erstmalig eine Handlungskette in Bewegung. Familienmitglieder wurden von Polizei und Feuerwehr lokalisiert, der Graf-von-Galen-Ring zeitweise gesperrt. Eine spezielle Bio-Task-Force rückte aus. Im Endeffekt stellte sich jedoch heraus, dass es sich nur um einen Fall von Malaria gehandelt habe. Hätte sich der Verdacht erhärtet, hätten die Experten tatsächlich Ebola-Erreger gefunden, wäre die Frau in eine Spezialabteilung der Uniklinik Düsseldorf gebracht worden.

Schulz_MTÜ_polaroid„Trotz der Entwarnung bin ich erfreut darüber, dass unsere städtischen Behörden derart schnell und kompetent auf die mögliche Bedrohung reagiert haben“,

resümmiert der Hagener PRO-NRW-Stadtverordnete Wolfgang Schulz.

„Leider befürchte ich, dass sich in Zukunft durchaus eine reale Gefahr entwickeln kann. Eine unkontrollierte Zuwanderung und die momentan akute Zuführung von großen Mengen an Wirtschaftsflüchtlingen kann dafür sorgen, dass sich in Europa längst ausgerottete Krankheiten oder neue Epidemien einnisten. In diesem Falle tragen unsere etablierten Politiker dafür die Verantwortung“,

so Schulz, der bei der Kommunalwahl 2014 erstmalig für die Bürgerbewegung PRO NRW in den Stadtrat gewählt wurde.

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