Landesweit / Mittwoch, 31.März.2010

Grünen-Chef Cem Özdemir beschimpft pro NRW

Am vergangenen Wochenende hat auch der Bundesvorsitzende der Grünen Cem Özdemir wüste Beschimpfungen gegen pro NRW losgelassen. Zum islamkritischen Aktionswochenende von Pro NRW im Ruhrgebiet erklärte der Grünen-Chef Cem Özdemir, die “Die Bieder-Nazis” von “Pro NRW” seien “eine größere Herausforderung für unsere Demokratie als die hässliche Fratze der NPD”.

Und weiter: „Wir Demokraten müssen uns nicht nur gegen die Neonazis stellen, sondern auch gegen die, die mit ihrer menschenverachtender Gesinnung im Anzug daher kommen. Sie nennen sich “Pro NRW” oder “Pro Köln”, geben sich kleinbürgerlich und harmlos, aber schüren “unbegründete fremdenfeindliche Ängste”. Dabei missbrauchten sie “den christlichen Glauben für ihre Hetze gegen den Islam”.“

Hierzu erklärt der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Markus Beisicht

„Wir brauchen uns ganz gewiss weder vom SPD-Vorsitzenden Gabriel noch vom Grünen-Chef Özdemir beschimpfen und belehren lassen. Es ist unglaublich, was sich der Bonusmeilen-Vielflieger Özdemir herausnimmt. Uns totalitäres Denken vorzuwerfen ist ungefähr so, wie der Feuerwehr Brandstiftung zu unterstellen. Gerade pro NRW setzt sich vehement für mehr Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Meinungs- und Versammlungsfreiheit ein und hat diese auch am letzten Wochenende im Ruhrgebiet wieder erfolgreich verteidigt.

Der linksideologische Muff in der öffentlichen Debatte muss endlich hinausgeblasen werden. Fenster auf für einen frischen politischen Wind, für den einst auch die Grünen angeblich angetreten sind. Doch diejenigen, die es damals mit den Forderungen nach mehr Demokratie und einer offenen Diskussionskultur ernst gemeint haben, sind so wie die früheren grünen Bundestagsabgeordneten Torsten Lange und Dr. Alfred Mechtersheimer sowieso schon lange auf der Seite der neuen Bürgerrechtsbewegung von rechts, der Pro-Bewegung!“