Aktuelles / Mittwoch, 12.November.2014

Großrazzia gegen Islamisten

In Köln, Siegen und anderen NRW-Städten haben am frühen Mittwochmorgen schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei im Kampf gegen gefährliche Islamisten zugeschlagen. Landesweit wurden über 20 Objekte durchsucht und acht Festnahmen durchgeführt. In Köln soll laut PI-News neben einer Wohnung auch eine angegliederte Moschee durchsucht worden sein.

Der SPIEGEL berichtet:

An dem Einsatz waren 240 Polizisten beteiligt: Im Auftrag der Kölner Staatsanwaltschaft und der Bundesanwaltschaft wurden am Mittwochmorgen acht Verdächtige im Alter zwischen 22 und 35 Jahren festgenommen. Sie wurden nach Angaben der Justiz in ihren Wohnorten in Köln, Siegen, Bergisch-Gladbach, Kreuztal und Netphen verhaftet. Außerdem durchsuchten die Beamten ihre Wohnungen nach Beweismitteln.

Die Beschuldigten werden verdächtigt, durch Einbruchdiebstähle vor allem in Kirchen und Schulen Geld zur Unterstützung von Dschihadisten in Syrien besorgt zu haben. Das ergaben demnach verdeckte Ermittlungen der Ermittlungsgruppe “Reise” der Kölner Polizei. Mit der Beute des Netzwerks sollte auch die Ausreise von Kämpfern nach Syrien finanziert werden.

Laut FOCUS seien die Festgenommenen “deutsche Staatsangehörige”:

Die Polizei hat ein Dschihadisten-Netzwerk in Köln und Umgebung ausgehoben. Dabei wurden acht deutsche Staatsangehörige festgenommen. Ihnen werden schwere staatsgefährdende Straftaten vorgeworfen.

Markus Wiener

Markus Wiener

Der Kölner Express weiß auch die Namen der verhafteten „deutschen Islamisten“ zu ergänzen:

Mustapha A. (25), Kais B. O. (31), Lazhar B. O. (22), Sofien B. O. (25), Omar B. O. (35), Anoaur J. (25), Ali Ö. (25), Usman A. (29). Der Verdacht: Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat (§ 89a Abs. 1 Nr. 4 StGB) an ihren Wohnorten in Köln, Siegen, Bergisch-Gladbach, Kreuztal und Netphen. Zudem wurden ihre Wohnungen nach Beweismitteln durchsucht.

Hierzu erklärt PRO-KÖLN-Stadtrat und PRO-NRW-Generalsekretär Markus Wiener:

„Genau das, wovor wir jahrelang gewarnt haben, tritt nun ein: Gefährliche Islamisten und Salafisten bedrohen im Zuge einer verfehlten Einwanderungs- und Integrationspolitik unser Gemeinwesen, während eine multikulti-trunkene etablierte Politik aus falsch verstandener Toleranz die Augen davor verschlossen hat. Die PRO-Bewegung als Speerspitze der politischen Islamkritik hat dagegen frühzeitig die Probleme aufgezeigt und auch Lösungen vorgeschlagen. Immer mehr Bürger erkennen nun den Wert unserer Aufklärungs- und Oppositionsarbeit. Und sogar die etablierte Politik sieht sich zunehmend dazu gezwungen, auf den Druck der islamkritischen Bewegung hin auf die islamistische Gefahr zu reagieren. PRO KÖLN und PRO NRW werden dabei weiter den Takt vorgeben und den politischen Druck verstärken.“