Landesweit / Montag, 30.August.2010

Großes Sommerfest der Pro-Bewegung (Aktualisiert mit Video- und Bildbericht)

Weit über 200 Gäste besuchten gestern das Sommerfest der Pro-Bewegung in Leverkusen-Schlebusch. Bei einem abwechslungsreichen politischen Rahmenprogramm standen diesmal auch Geselligkeit und das Gemeinschaftsgefühl der Pro-Aktivisten im Mittelpunkt.

Höhepunkt der Veranstaltung war neben den Reden des Vorsitzenden der Pro-Bewegung, Markus Beisicht, und des Generalsekretärs der spanischen Plataforma per Catalunya, Pablo Barranco, die Premiere der von Andreas Molau konzipierten und moderierten Pro-Gesprächsrunde „hart, fair, unzensiert“. In dem mit großem Interesse aufgenommen „Polittalk der etwas anderen Art“ kam der freiheitliche Publizist und Pro-Politiker Andreas Molau dem Gelsenkirchener Fraktionsvorsitzenden Kevin Gareth Hauer, der Kölner Fraktionsvorsitzenden Judith Wolter und dem oberbergischen Kreistagsabgeordneten Udo Schäfer im Gespräch näher.  Dabei zeigte sich einmal mehr, warum die etablierten Medien die in der Sache harten Pro-Politiker so ungern unzensiert und unter fairen Bedingungen zu Wort kommen lassen: Die Bürger könnten ja merken, dass es da offiziell verfemte Kommunalpolitiker gibt, die in Wirklichkeit aber in vielen Fragen eloquent die Mehrheitsmeinung der einheimischen Bevölkerung vertreten!

Zuvor hatten Markus Beisicht und der ausländische Ehrengast Pablo Barranco von der spanischen Plataforma per Catalunya offiziell das politische Rahmenprogramm des Sommerfestes eröffnet. Der extra aus Barcelona angereiste Barranco betonte dabei die enge Verbundenheit seiner islamkritischen Vereinigung mit der Pro-Bewegung. „Unser Vorsitzender Josep Anglada und die ganze Plataforma werden immer für die Freunde von Pro Köln und Pro NRW da sein, wenn sie uns brauchen“, erklärte Barranco in perfektem Deutsch. Zudem skizzierte er die Erfolgsgeschichte der Plataforma, die viele Parallelen zur Pro-Bewegung aufweist.

Pablo Barranco (l.) und Markus Beisicht.

Erst vor wenigen Jahren als islam- und einwanderungskritische Bürgerbewegung gegründet, schafften es sowohl die Plataforma als auch die Pro-Bewegung in kurzer Zeit, sich in vielen Kommunalparlamenten zu verankern und landesweit auf sich aufmerksam zu machen. Beginnend mit jeweils nur einer Handvoll Mitstreiter wuchs die Plataforma auf inzwischen 5000 Mitglieder an, während sich die Pro-Bewegung derzeit auf immerhin fast 2000 Mitglieder stützen kann. Beide Formationen würden zudem vor der Verankerung im jeweiligen Regionalparlamernt stehen. Pro NRW wurde bei der letzten Landtagswahl mit über 100.000 Wählerstimmen immerhin schon zur stärksten Kraft rechts der Mitte in NRW, während die Plataforma laut aktuellen Umfragen beste Chancen hat, bei der in zwei Monaten anstehenden Wahl des katalanischen Regionalparlamentes erstmals in das Gremium einzuziehen. Neben dieser Herausforderung hätte für die Plataforma auch die Zusammenarbeit der modernen und islamkritischen europäischen Rechtsparteien oberste Priorität. Aus diesem Grund gäbe es eine enge Kooperation mit dem Vlaams Belang, der FPÖ, der Pro-Bewegung und vielen anderen Gruppierungen.

Zusätzlich abgerundet wurde das Programm des Sommerfestes durch einen „Redewettbewerb“ der Jugend pro NRW und eine große Spendenauktion, die von einem gut aufgelegten Jörg Uckermann  in äußerst unterhaltsamer Form präsentiert wurde. Mit dieser gelungenen Aktion wurde das Sommerfest dann kurz vor 22.00 Uhr offiziell beendet, nachdem die über 200 Gäste zuvor etliche gesellige Stunden miteinander verbracht hatten.