Regional / Montag, 13.April.2015

Gladbeck: Nein zum Muezzinruf!

Immer Ärger um den Muezzinruf: Das Recht der freien Religionsausübung ist ein hohes Gut unseres Staates, zweifelsfrei! Wer das Läuten von Kirchenglocken zuläßt, muß auch den islamischen Gebetsruf akzeptieren, ist die parteiübergreifende Meinung unserer etablierten Parteien von CDU, SPD, Grünen etc. Kein Wunder, ist das doch Resultat der politischen Vorgaben der jeweiligen Parteispitzen, erinnert sei an Merkels „Der Islam gehört zu uns“!

Dabei kann man das Läuten von Kirchenglocken nicht mit dem islamischen Gebetsruf vergleichen. Während das Läuten von Kirchenglocken in hiesigen Breitengraden jahrhundertealte Tradition der christlich-jüdischen Mehrheitsreligionen ist und lediglich zum Kirchgang einlädt, ist der Muezzinruf ein erklärter Machtausspruch des Islam. Wortwörtlich übersetzt heißt es beim Muezzinruf nämlich: Allah ist der Allergrößte. Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer Allah gibt. Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist. Kommt her zum Gebet. Kommt her zum Heil. Allah ist der Allergrößte.«

Hauer_MTÜ_neu„Der Muezzinruf ist nicht mit Kirchenglocken zu vergleichen. Mit dem Muezzinruf wird der christlichen Bevölkerung sogar der moslemische Glaubensruf aufgezwungen. Es kann nicht sein, daß die deutsche Bevölkerung nunmehr ständig hören muß, daß es keine größere Gottheit als Allah gibt. Hier werden die anderen Glaubensrichtungen sogar öffentlich beleidigt. Soweit ist die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit sicherlich nicht auslegbar“, findet Kevin Hauer. Der Fraktionsvorsitzende von PRO NRW im Gelsenkirchener Stadtrat ergänzt: „Der islamische Gebetsruf dokumentiert eindrücklich, daß diese Religion eine aggressive und gegenüber anderen Religionen feindliche Haltung einnimmt. Da helfen andere Beteuerungen nichts.”

Hintergrund der Diskussion ist die Entscheidung, daß vom Minarett einer Gladbecker Moschee künftig ein Muezzin zum Gebet rufen darf. Der Stadtrat von Gladbeck begrüßte die Entscheidung mehrheitlich. Der dortige Sozialdezernent nannte die Einführung des Muezzin-Rufs sogar “ein Stück Demokratie”. „Das ist reiner Unfug“, befindet der PRO-NRW-Politiker Hauer. „Hier wird leichtfertig auf dem Rücken der einheimischen Mehrheitsbevölkerung zugelassen, daß der mit dem Grundgesetz sicherlich nicht vereinbare totalitäre Machtanspruch des Islams sogar täglich vom Minarett gerufen wird. Da muß ich dem Herrn Sozialdezernenten klar widersprechen: Das ist nicht ansatzweise demokratisch.“

Zudem ist nicht auszuschließen, daß auch radikal-islamistische Gemeinden nun auf den Zug aufspringen werden und von ihren Gebetshäusern herabrufen möchten, ist sich die grundgesetztreue Bürgerbewegung PRO NRW sicher, weshalb sie Muezzinrufe kategorisch ablehnt.

“Und Kritik an dieser Fehlentscheidung wieder einmal als ausländerfeindlich zu stigmatisieren, demaskiert die Politiker der etablierten Parteien als deutschfeindlich, denn die Mehrheitsbevölkerung will den Gebetsruf nicht! Das haben Umfragen eindeutig belegt. Vielleicht sollten sich die Politiker der SPD, CDU, Grünen etc. einmal daran halten, den demokratischen Willen umzusetzen, anstatt dem Traum einer angeblich so tollen multikulturellen Gesellschaft herzuhecheln“, schließt Hauer auffordernd.

PRO NRW wird daher die Bevölkerung in Gladbeck über den Islamisimus und den Muezzinruf aufklären sowie einen Bürgerentscheid gegen den Muezzinruf in Gladbeck vorbereiten. Die Flugblätter sowie Petitionen werden dann flächenddeckend an die Bevölkerung in Gladbeck verteilt werden. Dazu werden wir nunmehr auch Infostände in der Gladbecker Innenstadt bei der Verwaltung beantragen und auch im Bürgerdialog die Menschen aufklären.

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