Aktuelles / Montag, 7.Dezember.2015

Geplantes Asylghetto in Leverkusen-Opladen: PRO NRW meldet Mahnwache an

Für den morgigen Dienstag, den 08. Dezember, hat PRO NRW vor dem Opladener Verwaltungsgebäude Goetheplatz eine Mahnwache angemeldet. Hintergrund dieser Kundgebung ist der Umstand, daß dort die für Opladen zuständige Bezirksvertretung II zu einer Sondersitzung zusammenkommt. Anläßlich dieser Sondersitzung sollen die Bezirksvertreter ihre Zustimmung zur Errichtung einer weiteren Mega-Asylbewerberunterkunft in Opladen geben.

Im Bereich der Straße „Zur alten Fabrik“ (Grundstück zwischen Stauffenbergstraße und Pommernstraße) wird durch private Investoren, die Grundstückseigentümer der Firma J. & W. Müller GmbH und Co., die Errichtung von vier Gebäuden zur Unterbringung von 800 Asylbewerbern geplant. Die Investoren haben der Stadt ein für sie außerordentlich lukratives Geschäft angeboten. Sie bieten der Stadt Leverkusen ein Komplettangebot für die Unterbringung von Asylbewerbern, d. h., neben der reinen baulichen Realisierung will der Investor auch den Betrieb des Objekts eigenständig gewährleisten. Er erwartet jedoch von der Stadt eine vertragliche Regelung dergestalt, daß die Stadt 80 % der Plätze verbindlich für die kommenden 10 Jahre anmietet.

Im Herzen von Opladen soll demzufolge in unmittelbarer Nähe der Neuen Bahnstadt eine Art Ghetto mit funktionierenden Parallelwelten entstehen. Sollte das Projekt so, wie von den Altparteien gewollt, realisiert werden, droht Opladen der totale soziale Kollaps. Einzig PRO NRW macht in den städtischen Gremien entschieden gegen das Projekt mobil. Wir meinen, daß die Aufnahmekapazitäten, gerade in Opladen, längst erschöpft sind. Das Boot ist voll!

Aus diesem Grunde führt PRO NRW bereits um 15:30 Uhr eine Mahnwache durch und lädt alle Bürger ein, die Sitzung der Bezirksvertretung II am kommenden Dienstag im Verwaltungsgebäude Goetheplatz, erstes Obergeschoß, Raum 107, zu besuchen. Machen wir gemeinsam unseren Politikern Druck! Kommt zahlreich am Dienstag nach Opladen!