Aktuelles / Freitag, 15.April.2011

Gelsenkirchen: PRO NRW gegen die Ansiedlung weiterer Flüchtlinge

Die Fraktion PRO NRW spricht sich gegen die weitere Ansiedlung von Flüchtlingen in Gelsenkirchen aus. Dabei stellt PRO NRW klar, dass nicht nur die Steeler Straße, sondern die ganze Stadt für die zusätzliche Ansieldung von Flüchtlingen ungeeignet ist.

„Die Stadt Gelsenkirchen versinkt in Kosten und muss mit einer Haushaltssperre leben. Viele notwendige Investitionen können nicht realisiert werden, weil das Geld fehlt. Wie kann man also die Verantwortung für Menschen übernehmen, die man gar nicht versorgen kann?“, frägrt ein besorgter Fraktionsvorsitzender Kevin Hauer.

Kevin-Gareth Hauer, pro-NRW-Fraktionsvorsitzender in Gelsenkirchen

„Bei vielen Flüchtlingen handelt es sich um Wirtschaftsflüchtlinge, die in ihrer Heimat nicht verfolgt werden. Als Stadt Gelsenkirchen müssen wir unsere Menschen zuerst versorgen, bevor wir andere Menschen aufnehmen können. Leider leben auch in Gelsenkirchen viele Bürger und vor allem Kinder, die in Armut leben. Bevor wir diese Probleme nicht gelöst haben, können wir auch keine weiteren Flüchtlinge aufnehmen und diese entsprechend betreuen.“, so Hauer weiter.

Die Diskussion rund um die Ansieldung von Flüchtlingen an der Steeler Straße sei menschenverachtend. Die Altpolitiker nähmen einfach Flüchtlinge auf, ohne sich über die Folgen Gedanken zu machen. Ohne Überlegungen würden dann einfach Wohnräume angemietet, um eine schnelle Unterbringung zu gewährleisten. Als nunmehr die direkte Nachbarschaft sich beschwerte, ruderten die verbrauchten Altparteien plötzlich zurück und wollen die Flüchtlinge schnell „verlegen“. Eine solch unstete Politik sei weder human noch fürsorglich – weder für die Flüchtlinge, noch für die einheimischen Anwohner. Pro NRW hätte dagegen eine klare Linie, die von Anfang bis Ende auch durchgehalten werde.

Weitere Infos zur Arbeit von PRO NRW in Gelsenkirchen finden Sie auf der Internetseite des Kreisverbandes.