Aktuelles / Montag, 27.Februar.2012

Gelsenkirchen: OB Baranowski wirbt für extremistische Erziehung

Beim politischen Aschermittwoch in der letzten Woche habe Oberbürgermeister Frank Baranowski die Katze aus dem Sack gelassen, indem er sich für eine extremistische Erziehung ausgesprochen habe, erklärte jetzt der Fraktionsvorsitzende der BÜRGERBEWEGUNG PRO NRW, Kevin Hauer. Baranowski lobte die sozialistische Jugend „Die Falken“: „Die Falken sind gut für uns als Stadt ein guter Partner bei einem gemeinsamen Anliegen: Beste Grundlagen für das Kind.“ Damit mache sich der Oberbürgermeister zum Steigbügelhalter einer extremistischen Gesinnung, so Hauer.

Die Falken seien ebenso verfassungsfeindlich, wie die inzwischen verbotene „Heimattreue Deutsche Jugend“, so der Fraktionsvorsitzende von PRO NRW:

Kevin Hauer

„Wer diesen Staat und seine freiheitlichen Grundlagen abschaffen will, wie das bei den Falken der Fall ist, sollte eigentlich scharfen Gegenwind bekommen. Stattdessen lobt Herr Baranowski auch noch eine Jugendorganisation, die eine sozialistische Weltordnung schaffen will und die sich nicht scheut, mit gewaltbereiten linksautonomen Gruppen zusammenzuarbeiten. Das ist ein Skandal erster Güte.

Unsere Kinder sollten zu freiheitlich denkenden Bürgern erzogen werden, die die Werte unserer Verfassung achten lernen. Wir fragen Herrn Baranowski: Wie ist diese Forderung damit zu vereinbaren, dass ein Oberbürgermeister eine Jugendorganisation als Partner der Stadt und als das Beste für ,unsere Kinder‘ betrachtet, die eine sozialistische Gesellschaft fordert?

Mit dieser Erklärung lässt Baranowski die Katze aus dem Sack. Der Kampf gegen Rechts ist für ihn offenbar kein Kampf gegen Extremismus und für Demokratie. Sonst dürfte er sich nicht hinter eine Jugendorganisation stellen, die um keinen Deut besser ist als die verbotene ,Heimattreue Deutsche Jugend‘.“

Dass die Falken in Gelsenkirchen neuerdings auch noch unter einem Dach mit einer Kindertagesstätte residierten, zeige das bedrohliche Ausmaß der Entwicklung: „Bereits in der DDR versuchten die Genossen, den sozialistischen Menschen zu schaffen, indem man schon die Kleinstern bearbeitete. Das Ergebnis waren Stacheldraht, Selbstschussanlagen, Stasi und Menschenrechtsverletzungen. Solche Zustände wollen wir in Deutschland nie wieder haben.“