Festnahmen nach Ausschreitungen in Essener Asylbewerberunterkunft
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 16.Februar.2016

Festnahmen nach Ausschreitungen in Essener Asylbewerberunterkunft

Die Polizei musste erneut mit einem Großaufgebot in der Asylunterkunft erscheinen, um die öffentliche Ordnung wieder herzustellen.

newsBis zu 60 randalierende Bewohner schlugen mit Ästen und Knüppeln aufeinander ein. Auch ein Messer soll eingesetzt worden sein. Etliche Bewohner wurden verletzt. Ein Mitarbeiter des Wachdienstes erlitt einen Knochenbruch. Ein Syrer musste mit einer Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizei nahm letztendlich fünf Verdächtige aus der Asylantenunterkunft fest. Es soll bei der Essensausgabe zu einer handfesten Auseinandersetzung zwischen alleinreisenden Arabern und Iranern gekommen sein. Aus Essener Polizeikreisen ist zudem zu hören, dass inzwischen kein Tag mehr vergeht ohne einen Einsatz in einer Asylbewerberunterkunft. Immer wieder kommt es dort zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. So mussten in der letzten Woche die Polizeibeamten mehrfach zu der Asylbewerberunterkunft an der Heidhauser Straße ausrücken, weil Bewohner nach einem Diebstahl aufeinander losgegangen waren. Während die Polizei früher im Schnitt einmal in der Woche zu Hilfe gerufen wurde, muss sie nunmehr täglich in den Asylbewerberunterkünften anrücken. PRO NRW fordert nunmehr aus dem Zwischenfall in der Asylunterkunft in Schonnebeck schärfste Konsequenzen. Die festgenommenen Gewalttäter müssten schnellstmöglich abgeschoben werden und dürften auf keinen Fall wieder in die Einrichtung zurückkehren. Ihr Asylverfahren ist unverzüglich zu beenden und die betroffenen Personen sind schnellstmöglich in ihre Heimatländer zurückzuführen.

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