Ex-Befreiungsnationalist Manfred Rouhs aus Berlin begrüßt den Ausstieg von US-Präsident Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran!
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 14.Mai.2018

Ex-Befreiungsnationalist Manfred Rouhs aus Berlin begrüßt den Ausstieg von US-Präsident Trump aus dem Atomabkommen mit dem Iran!

Früher kämpfte er noch in den Reihen der Jungen Nationaldemokraten gegen die
massive US-Präsenz in der Bundesrepublik und ließ Plakate kleben, das
Deutschland nicht der 51. Bundesstaat der USA sei.
Jahre später hat sich das politische Weltbild des ehemaligen NPD- und PRO
Deutschland-Funktionärs Manfred Rouhs rapide geändert. Hektisch wurde die Partei
PRO Deutschland aufgelöst und der Multifunktionär Rouhs sucht ein neues
Betätigungsfeld in der Nähe der AfD. Er versucht sich nun hektisch an den
Mainstream anzubiedern.
So ist es auch dann wenig verwunderlich, dass Rouhs die gefährliche Nahost-Politik
von Trump mit reißerischen Worten anpreist und nun sich als Apologet des
gefährlichen Harakiri-Kurses von Trump in Sachen Atomabkommen mit dem Iran
versteht.

PRO NRW hat hierzu immer einen anderen Kurs vertreten. Für uns stehen primär
deutsche Interessen im Vordergrund und nicht eine regelrechte Vasallentreue. Es ist
für uns ein Skandal, dass Außenminister Heiko Maas eingestehen muss, dass es
kaum Chancen gibt, europäische und damit auch deutsche Firmen vor den
Auswirkungen der US-Sanktionen gegen den Iran zu schützen. Da die USA den Iran
nach der Kündigung des Atomabkommens mit Sanktionen belegen wird, stellt sich
die Frage, ob sich der Handel des Iran mit europäischen Firmen davon ausnehmen
lässt oder müssen auch deutsche Firmen wegen der Sanktionen Verluste erleiden?

Maas erklärte kleinlaut, dass es für Schutzmaßnahmen kaum Chancen gibt. Eine
Lösung deutscher Unternehmen von allen Risiken amerikanischer Sanktionen
abzuschirmen, kann Maas nicht versprechen. Also entweder läuft es so wie die
Amerikaner es wollen oder eben nicht. Von Souveränität kann man daher kaum noch
sprechen. Dabei muss es Aufgabe einer seriösen deutschen Außenpolitik sein,
natürlich unsere Firmen vor US-Sanktionen zu schützen.

Vielleicht hatte Rouhs vor gut 30 Jahren doch recht, als er meinte die Bundesrepublik
wäre nicht souverän und lediglich ein vasallentreuer 51. Bundesstaat der USA!

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