Landesweit / Donnerstag, 25.März.2010

Evangelische und katholische Kirche agitieren „politisch korrekt“ gegen pro NRW

Die katholischen Bistümer Essen und Münster sowie die evangelischen Landeskirchen im Rheinland und in Westfalen machen gegen pro NRW mobil. Sie verurteilen gemeinsam mit Linksextremisten jedweder Couleur die von pro NRW angekündigten islamkritischen Veranstaltungen im Herzen des Ruhrgebiets und erklären, dass ein Minarettverbot angeblich mit der Religionsfreiheit nicht vereinbar sei. Auch das Kampagnenmotto „Abendland in Christenhand“ missfällt den staatlich alimentierten Kirchenfunktionären. Die pro-NRW-Inhalte seien angeblich mit dem christlichen Glauben nicht zu vereinbaren, behaupten die Präsides Nikolaus Schneider und Alfred Buß sowie die katholischen Bischöfe Felix Genn und Franz-Josef Overbeck. Die Gläubigen wurden aufgefordert, sich an den linksextremen Gegendemonstrationen zu beteiligen.

Hierzu erklärt der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„Die mit unseren Kirchensteuerbeiträgen üppig alimentierten Präsides und Bischöfe Schneider, Buß, Genn und Overbeck haben selbstverständlich das Recht, die Aktivitäten von pro NRW zu kritisieren. Es ist zwar erstaunlich, wenn sich Bischöfe für die Verfestigung von islamischen Parallelgesellschaften und den Bau von orientalischen Großmoscheen mit Minaretten in unseren Städten aussprechen, gefährlich wird es jedoch, wenn Bischöfe als Blockwarte der Political Correctness auftreten.

Unzählige katholische und evangelische Christen beteiligen sich in den kommenden Tagen an unseren Veranstaltungen. Eine evangelische Pfarrerin aus der Schweiz wird auf der Anti-Minarett-Konferenz in Gelsenkirchen am kommenden Samstag gar ein kurzes Grußwort sprechen. Es stellt demzufolge eine ungeheuerliche Unverfrorenheit dar, wenn ein Mann wie Nikolaus Schneider oder ein Bischof wie Felix Genn dreist bekunden, die politischen Positionen unserer christlich geprägten Bürgerbewegung seien angeblich mit dem christlichen Glauben nicht zu vereinbaren. Angesichts solcher Bischöfe muss man sich über leere Kirchen und massenhafte Kirchenaustritte nicht wundern.

Im Übrigen haben die Bischöfe derzeit mit der Missbrauchsdebatte wirklich andere Probleme zu bewältigen!  Im Gegensatz zu den erwähnten Bischöfen verteidigen wir den Wertekanon unseres Grundgesetzes gegenüber der islamistischen Herausforderung. Bei aller Höflichkeit gegenüber Menschen aus anderen Kulturen muss doch deutlich gesagt werden: Der Islam darf in Europa nicht zur neuen Leitkultur werden. Bestimmte Auswüchse des Islamismus stehen unserem Menschenbild und unserer Demokratie diametral entgegen. Ein Beispiel ist die Ungleichbehandlung von Mann und Frau. Großmoscheen sind kein Beitrag zur Integration, sondern zementieren Parallelgesellschaften. Folglich werden wir auch zukünftig gegen orientalische Großmoscheen, Hassprediger, Minarette, Muezzinrufe und Parallelgesellschaften kämpfen.“