Aktuelles / Montag, 10.Januar.2011

Euro am Ende?

Nach Griechenland und Irland soll nun auch Portugal unter den so genannten Euro-Rettungsschirm gezerrt werden. Jedenfalls, wenn es nach dem Willen der deutschen und französischen Regierung geht. Auch Griechenland und Irland wurde bekanntlich zu seinem „Glück“ erst gezwungen. Analysten zeigten sich in den letzten Tagen überzeugt, dass Portugal am Kapitalmarkt bald keine Kredite mehr aufnehmen könne.

Die Berliner Regierung erklärte nun, dass das Land deshalb jetzt rasch Hilfe annehmen müsse, bevor die Krise auf weitere Regionen überspringen würde. Nächste Kandidaten sind Spanien und Belgien. Die erste Maßnahme liefe bereits darauf hinaus, den bis jetzt mit 750 Milliarden Euro ausgestatteten Schirm unbegrenzt aufzustocken. Wie lange sich Lissabon gegen die EU-Entmündigung auflehnen könne, so Pro-NRW-Chef Markus Beisicht, werde sich zeigen: „Früher oder später wird jedoch auch die portugiesische Regierung vor Brüssel einknicken.“

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

Die Entwicklung, so Beisicht, zeige, dass die D-Mark-Kampagne der Pro-Bewegung die einzig richtige Antwort auf die Entwicklung sei: „Es muss endlich auseinanderbrechen, was nicht zueinander gehört. Wer sich wie Griechenland, Irland, Portugal oder Belgien derartig in die Pleite gewirtschaftet hat, muss sofort aus der Euro-Zone wieder ausscheiden. Mittelfristig muss man dann zu den nationalen Währungen wieder zurückkehren. Die Altparteien tun mit ihren Angstszenarien gerade so, als ob es vor dem Euro keinen Handel und Freizügigkeit gegeben hätte. Dabei ist es ja gerade umgekehrt: Von einem freien Markt kann in der EU-Diktat-Zone absolut keine Rede mehr sein.

Die Rückmeldungen auf unsere D-Mark-Kampagne zeigen uns, dass selbst bei jungen Leuten der Wunsch nach einer starken Währung da ist. Und jeder weiß: Das kann nicht der Euro sein.“