Aktuelles, Regional / Mittwoch, 2.Dezember.2015

Essener Altparteien blamieren sich bis auf die Knochen

Die Essener Altparteien, CDU, SPD, mit dem früheren Oberbürgermeister Paß an der Spitze, sowie ihre politischen Anhängsel, haben wieder einmal ein lupenreines Eigentor geschossen. Sie hatten den Essener Bürgern versprochen, die Trinker-, Punker- und Drogenszene vom Willy-Brandt-Platz im Herzen von Essen zu vertreiben.

Bis zum heutigen Tage haben sie jedoch ihr Versprechen nicht in die Tat umgesetzt. So traute man sich nicht, ein Alkoholverbot für den Willy-Brandt-Platz zu erlassen. Stattdessen wollte man mit „sanfteren Methoden“ Essens Haupteingang zur Innenstadt von der Trinkerszene befreien. Für eine fünfstellige Summe durfte der Steuerzahler einige hundert Meter weiter einen Ausweichplatz bezahlen. CDU und SPD verkündeten, daß der Trinkerszene dieser Ausweichplatz schmackhaft gemacht werde.

Doch die Szene zeigte den überforderten Essener Kommunalpolitikern dreist den Stinkefinger. Weder die neue Freilufttoilette aus Edelstahl noch die schicken Beton-Hocker konnten die Trinkerszene überzeugen, den Willy-Brandt-Platz zu räumen.

Nun wollen die die offenkundig sehr langmütigen Kommunalpolitiker noch einmal nachlegen. Holzauflagen und ein Umbau der nagelneuen Toiletten sind geplant. Man hatte die Damentoiletten auf dem Ausweichplatz vergessen. Nun möchte man den Ausweichplatz sogar noch überdachen, damit die Trinker auch bei Regen im Trockenen stehen. Fakt ist, daß die Bemühungen, die Trinkerszene vom Willy-Brandt-Platz zu vertreiben, bislang jämmerlich gescheitert sind.

Hierzu erklärt die PRO NRW-Kreisvorsitzende, Ratsfrau Tina Öllig:

„Jeder blamiert sich halt so gut wie er kann. Die Essener Mehrheitsparteien schaffen es nicht einmal mehr, trotz großmäuliger Ankündigung die lästige Trinker- und Drogenszene vom Willy-Brandt-Platz zu vertreiben. Sie predigen nach wie vor eine weiche Welle und den Kuschelkurs mit der Trinkerszene. Diese weiche Welle ist jedoch endgültig gescheitert. Sie verschleudern zugleich unsere Steuergelder für einen Ausweichplatz, der von der Szene noch nicht einmal angenommen wird. Statt mit der Szene weiter zu kuscheln, sollten seitens des Ordnungsamtes Platzverweise ausgesprochen werden. Zudem sollte endlich in rechtlich zulässiger Weise ein Alkoholverbot für den Willy-Brandt-Platz erlassen und dann auch mit Hilfe des Ordnungsamtes durchgesetzt werden. Die Szene reagiert nur auf Druck, so daß ein Kurswechsel im Umgang mit der Trinker- und Drogenszene dringend im Interesse unserer Bürger geboten ist.“

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