Essen: Zwanzig Terror-Sperren sichern das Stadtfest „Essen Original“
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Mittwoch, 9.August.2017

Essen: Zwanzig Terror-Sperren sichern das Stadtfest „Essen Original“

Der menschenverachtende Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt und
auch die Übergriffe auf Besucherinnen beim Stadtfest „Essen Original“ sind
verantwortlich dafür, dass die Sicherheitskräfte im September verstärkt in Essen
präsent sein müssen.
So werden die Zugänge zu den 5 Veranstaltungsorten durch zwanzig „taktische
Sperren“ gesichert, um denkbare islamistische Anschläge mit Fahrzeugen verhindern
zu können. Jeweils zwei mit einem Stahlseil verbundene riesige Betonklötze sollen
als Barriere funktionieren. Allein durch diesen höheren Aufwand kommen auf den
Veranstalter Mehrkosten in Höhe von etwa 20.000 Euro zu.
Daneben werden Kräfte des Essener Ordnungsamtes und auch der Polizei in
Uniform sowie in Zivil ständige Präsenz zeigen. Die Übergriffe auf junge
Besucherinnen des Stadtfestes aus dem letzten Jahr sind nicht vergessen.
Insgesamt 17 Anzeigen wegen sexueller Nötigung gingen damals bei der Polizei ein.
Einige der Täter konnten ermittelt werden, so wird im November ein Gerichtsprozess
gegen zwei Nordafrikaner in Essen stattfinden. Diese „marokkanischen Flüchtlinge“
sollen an dem wohl gravierendsten Zwischenfall im letzten Jahr beteiligt gewesen
sein. Sie gehörten zu einer größeren Gruppe, die zwei junge Frauen an der Essener
Marktkirche umzingelten und sie übel und schamlos begrapschten.
Der Veranstalter sollte sich bei den Altparteien bedanken. Denn durch deren
verfehlte Politik sind heutzutage Terrorsperren und ein immenser Sicherheitsaufwand
für ein harmloses Stadtfest in Essen notwendig geworden.

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