Aktuelles / Donnerstag, 31.Oktober.2013

Essen: Weiteres Asylmissbrauchszentrum sorgt für sozialen Sprengstoff

Am 4. November werden die ersten 50 Asylbewerber in die Walter-Pleitgen-Schule in Essen-Frintrop einziehen. Um die Schule herum haben schon in dieser Woche Zivilbeamte in dunklen BMW’s Stellung bezogen. Zudem fahren Streifenwagen verstärkt durch die Straße an der Schule. Viele Anwohner sind außerordentlich besorgt wegen der neuen Nachbarn und haben Kontakt zu Pro NRW gesucht. Eine Nachbarin berichtete, dass man in ihrem Haus aus Angst vor Einbrüchen kurzfristig Bewegungsmelder installiert habe. Viele Anwohner kritisieren die Informationspolitik von Bürgermeister Reinhard Paß. Man habe nur über Umwege erfahren, was mit der Schule passiert und sei dann von der etablierten Kommunalpolitik vor vollendete Tatsachen gestellt worden.

Vor Ort regt sich überall der Bürgerprotest. So hatten Anwohner vor der Schule ihren Unmut mit einem Banner und vielen kleinen Transparenten Luft gemacht.

Die Stadt Essen hat nun ganz politisch korrekt das Banner und die Klagemauer entfernt – und damit den Verdruss vieler Bürger noch einmal vergrößert.

Einzig Pro NRW vertritt die Interessen der Anwohner und fordert eine anderweitige Unterbringung der Flüchtlinge. Hierzu erklärt die Pro NRW-Kreisvorsitzende Tina Öllig:

„Wie in Essen-Fintrop mit den Anwohnern von der etablierten Politik umgesprungen wird, stellt einen Skandal sondergleichen dar. Pro NRW unterstützt  den Bürgerprotest gegen die Behelfseinrichtung für Asylbewerber in Essen-Fintrop und fordert die umgehende Schließung dieser Unterkunft. Man kann nicht auf dem Rücken der Essener Steuerzahler die Flüchtlingsprobleme aus aller Welt lösen.

Pro NRW wird das Thema Asylmißbrauch und die damit zusammenhängenden Kriminalitätsprobleme zum Schwerpunkt im anstehenden Kommunalwahlkampf machen.“