Aktuelles / Donnerstag, 13.November.2014

Essen: Vollverschleierte Muslimas stellen Kindergärten vor neue Probleme

Ausgerechnet eine besonders zuwanderfreundliche evangelische Kita im Essener Westen steht urplötzlich vor einem gravierenden Problem:

Eine vollverschleierte Muslima besteht darauf, ihr Kind abzuholen. Doch die Erzieherinnen dürfen auf ausdrückliche Anweisung ein Kind nur an Personen übergeben, die sie kennen und denen sie ins Gesicht schauen können. Was ist nun zu tun? Da ist selbst die ansonsten stets politisch korrekte und multikulturell bewegte evangelische Kirche ratlos. Die Frau steht im Niqab vor dem Kindergarten und will ein Kind abholen.
Der Schleier bedeckt ihren Mund, die Lippen, die Nase. Nur ihre Augen schauen aus einem ganz schmalen Schlitz in dem dünnen schwarzen Stofftuch. Kein Mensch kann erkennen, wer sich tatsächlich unter der Ganzkörperverschleierung versteckt. Und es ist den Erzieherinnen juristisch strikt untersagt, ihnen anvertraute Kinder an Unbekannte herauszugeben. Einige weitere Kindertagesstätten der Stadt berichten ebenfalls über Burka-Probleme. Um Aufsehen zu vermeiden, wird das Thema totgeschwiegen.
Die Stadt Essen erklärt lediglich für städtische Kindertagesstätten: Es müsse für die Erzieherinnen erkennbar sein, wer ein Kind abholt. Wenn eine vollverschleierte Mutter ein Problem damit habe, sich in der Öffentlichkeit zu enthüllen, macht die Stadt der Frau das Angebot, sich der Leiterin der Kindertagesstätte in einer separaten Räumlichkeit zu zeigen. So will nun auch die evangelische Kirche verfahren. Was tut man nicht alles, um seine radikalen muslimischen Mitbürger zufriedenzustellen.

T. Öllig

T. Öllig

Zum Vollverschleierungsskandal in Essen erklärt die Essener Kreisvorsitzende Ratsfrau Christine Öllig:
„Wir setzen uns nach wie vor für ein Burka-Verbot in allen öffentlichen Einrichtungen ein und orientieren uns am französischen Vorbild. Eine Vollverschleierung passt nicht in eine liberale und weltoffene Gesellschaft. Wir werden uns auch weiterhin gegen die schleichende Islamisierung unserer Stadt mit all ihren Begleitumständen wehren.“

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