Aktuelles / Montag, 20.Juni.2011

Essen: SPD-Ratsherr gesteht Vergewaltigung

In der deutschen Demokratie und vor allem im deutschen Rechtssystem sind die Menschen alle gleich- anscheinend sind aber Mitglieder und Mandatsträger der SPD „gleicher“ als die „Normalbürger“.

Selbst die regionmale Tageszeitung WAZ hält sich bezüglich der Identität des in Essen bekannten Täters bei einem spektakulären Vergewaltigungsfall bedeckt. „Ein 48 Jahre alter Ratsherr der Stadt Essen hat vor dem Landgericht Essen gestanden, im August 2010 eine Frau vergewaltigt zu haben.“, schrieb die WAZ. Welcher Stadverordneter nun genau für den sadomasochistischen Vergewaltigungsablauf unter hohem Alkoholeinfluss verantwortlich war, bleibt in der Presse offen. Laut Pressespiegel des Landgerichts wurde am 17.06.2011 in Sache Thomas v.O. verhandelt. Schaut man sich die Ratsmitglieder der SPD in Essen an, stößt man auf eine Person mit den Namen Thomas v.O., nämlich dem technischen Angestellten Thomas von Oepen.

Die Tat, eine Vergewaltigung mit widerlichen sadistischen Übergriffen, ist schon abartig genug, aber der sich abzuzeichnende Kuhhandel der „Justiz“, ist ein Schlag ins Gesicht der Justizia. Denn eine Bewährungsstrafe ist in greifbare Nähe für den Angeklagten gerückt, da der Angeklagte durch eine Geständnis und einer Zahlung von 50.000 Euro an das Opfer seine Bewährung quasi „gekauft“ hat.

Damit hat das SPD-Ratsmitglied es sogar geschafft, die öffentliche Verlesung der Anklage zu vermeiden. Zuvor hatte Bernd Koß, Richter am Landgericht Essen, die Möglichkeit einer Bewährung noch verneint. Da aber das Opfer kein Interesse daran hat, dass der Angeklagte ins Gefängnis kommt, wurde das vermeintliche Abkommen geschlossen. 

„Wenn das Gericht derart handelt, wird das Rechtssystem in Deutschland einen derben Rückschlag erleben. Allein schon die die Vermutung, dass es in Deutschland vor Gericht priviligierte und in den Medien geschützte politische Eliten geben könnte, ist ein Unding“, meint dazu der PRO-NRW-Bezirksvorsitzende Kevin Hauer.

„PRO NRW bleibt hier auf jeden Fall am Ball und wird genau darauf achten, ob zumindest der via Presse angekündigte Rücktritt vom Ratsmandat auch wirklich vollzogen wird oder ob hier nur mediale Nebelkerzen zur Beruhigung der Öffentlichkeit gezündet werden!“