Regional / Donnerstag, 12.Februar.2015

Essen: Radikalen Islamisten entgegenstellen

Die Essener CDU plant, in den kommenden Wochen sich den radikalen Islamisten aus dem salafistischem Spektrum entgegenzustellen und parallel zu deren Koran-Verteilaktionen Grundgesetze an die Passanten zu verteilen. Die erste Aktion ist für den kommenden Samstag um 14.00 Uhr ab 11.00 Uhr auf der Kettwiger Straße in Höhe des Kardinal-Hengsbach-Platzes geplant.

[su_service title=“Hintergrund zur Werbeaktion von Islamisten in Essen“]Immer wieder trifft man radikale Islamisten an Infoständen in der Essener Innenstadt an. Zumeist bauen die Salafisten ihren Infostand auf der Kettwiger Straße nahe dem Burgplatz auf. Bei der obligatorischen Koranverteilung zeigen sie dann den erhobenen Zeigefinger: Dieser erhobene Zeigefinger gilt als Zeichen des Terrors.

Auch die beiden Attentäter von „Charlie Hebdo“ in Paris erhoben den Zeigefinger ebenso triumphierend wie IS-Terroristen in Nah-Ost. Genehmigt wird der Salafisten-Infostand auf der Kettwiger Straße vom Amt für Straßen und Verkehr. Die Essener Stadtverwaltung sieht keine Möglichkeiten, gegen die Aktivitäten der Salafisten einzuschreiten.[/su_service]

 

Zur geplanten CDU-Aktion äußert sich der Essener Oberbürgermeister-Kandidat der Bürgerbewegung PRO NRW, Tony-Xaver Fiedler, wie folgt:

Fiedler_transparent„Als Oberbürgermeister-Kandidat begrüße ich die Aktion der CDU. Es kann nicht hingenommen werden, dass radikale Islamisten immer offensiver auf deutschen Straßen neue Personen anwerben. Wir werden uns selbstverständlich an der CDU-Aktion beteiligen und ebenfalls in Zukunft das Grundgesetz an Infoständen in Essen verteilen.

Und ich fordere nochmals die Stadtverwaltung in Essen auf, sämtliche Rechtsmittel auszuschöpfen, dass die Salafisten nicht weiterhin für ihren „Heiligen Krieg“ werben und dazu aufrufen dürfen! In unserem Land und in unseren Städten ist kein Platz für religiösen Fanatismus!“

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