Regional / Mittwoch, 1.April.2015

Essen: PRO NRW bietet AfD Zusammenarbeit an

Bei der Kommunalwahl im vergangenen Jahr erkämpfte PRO NRW in Essen den Einzug in sechs Bezirksvertretungen sowie den Ratseinzug in Gruppestärke. Die AfD zog lediglich in eine Essener Bezirksvertretung ein, erkämpfte stattdessen aber drei Ratsmandate. Mittlerweile haben alle drei Ratsmitglieder die Partei mit unterschiedlichen Gründen verlassen.

Gestern trat auch das letzte verbliebene Ratsmitglied, der AfD-Einzelkämpfer Jochen Backes, aus der Partei aus. Grund dafür soll ein angeblicher Rechtsruck der Partei sein. Der neue Parteichef Wilkes suche nach Auffassung von Backes den Schulterschluss mit rechten Gruppierungen. Backes selbst hat nur einen Wunsch. Er möchte nach seinem Austritt auf keinen Fall in der Nähe von PRO NRW sitzen.

Der Essener Kreisverband von PRO NRW bietet dem neuen AfD-Kreisvorsitzenden Wilkes ausdrücklich eine faire Zusammenarbeit an. Wenn Wilkes tatsächlich die Zusammenarbeit mit nonkonformen freiheitlichen und rechtsdemokratischen Parteien und Gruppierungen sucht, dann ist PRO NRW selbstverständlich zu einer Kooperation mit der derzeit außerparlamentarischen AfD bereit.

Zum parlamentarischen Aus der AfD in Essen erklärt der PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidat Tony Xaver Fiedler:

Fiedler_transparentIch lade den Essener AfD-Kreisverband ausdrücklich ein, meine Oberbürgermeisterkandidatur zur unterstützen. Die Altparteien sind in Essen mit ihrem Latein am Ende. Zudem sind sie alle im Zweifel Links und politisch korrekt. Eine Entscheidung zwischen der Wahl von Paß oder Kufen ist eine Entscheidung zwischen Pest oder Cholera.

Nichts ärgert die Altparteien mehr als eine Stimme für den PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidaten. Wir brauchen in Essen eine Politik primär für die einheimische Bevölkerung anstatt für Fremde und Randgruppen.“

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