Essen: Oberbürgermeister Kufen (CDU) plant neues Containerdorf für 1500 Asylbewerber
Aktuelles, Regional, Top-Themen / Dienstag, 16.Februar.2016

Essen: Oberbürgermeister Kufen (CDU) plant neues Containerdorf für 1500 Asylbewerber

Weil es die Ausländerbehörden nicht schaffen, ausreisepflichtige Asylbewerber in ihre Heimatländer abzuschieben, fehlen in Essen absehbar 1900 weitere Plätze für Asylbewerber. Folglich muss die Stadtverwaltung mal wieder auf Notlösungen zurückgreifen und möchte nunmehr ein Containerdorf für wenigstens 1500 Asylbewerber auf dem Verkehrsübungsplatz in Frillendorf errichten. PRO NRW lehnt das geplante Containerdorf in Frillendorf entschieden ab und wird den Widerstand der Anwohner gegen den geplanten Standort unterstützen.
Hierzu die PRO NRW-Kreisvorsitzende und Essener Ratsfrau Tina Öllig:

tina-neu„In Frillendorf leben ca. 5000 Menschen. Nun sollen dort nach dem Willen der Essener Stadtverwaltung 1500 Asylbewerber untergebracht werden. Die Zahl der unterzubringenden Asylbewerber steht nun wahrlich nicht mehr in einem ausgewogenen Verhältnis zur Einwohnerzahl des kleinen Stadtteils. Es gilt desweiteren zu konstatieren, dass in Frillendorf bereits auf dem Sportplatzgelände an der Hubertstraße ein Standort für 250 Asylbewerber beschlossen ist. Frillendorf soll demzufolge wenigsten 1750 Asylbewerber aufnehmen. Besonders beschämend ist es, dass die Bürger vor Ort zu einem solch massiven Eingriff in die örtliche Infrastruktur vorab noch nicht einmal angehört worden sind. OB Kufen lässt mal wieder vollendete Tatsachen schaffen und Frillendorf wird mit fast 1800 zusätzlichen Asylbewerbern beglückt werden. PRO NRW bietet den Anwohnern ihre Unterstützung an und wird selbstverständlich Widerstandsaktionen der Anwohner unterstützen. Offenbar will die Essener Stadtverwaltung des Ortsteil Frillendorf regelrecht abwickeln. Widerstand gegen den geplanten Containerstandort wird daher zur Bürgerpflicht.“

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