Aktuelles / Mittwoch, 29.August.2012

Essen: Libanesen-Unruhen erschüttern Ruhrpottmetropole

In den letzten Tagen gingen in Essen gleich mehrfach Dutzende Angehörige libanesischer Clans aufeinander los. Im Stadtteil Altenessen kam es zu regelrechten Straßenschlachten mit Großeinsätzen der Polizei. Im Anschluss an die Massenschlägereien, bei denen wohl nicht nur die Fäuste flogen, gab es laut Polizei aber regelmäßig niemanden, der zu einer Aussage bereit gewesen wäre. Selbst die Verletzten, die vor dem Eintreffen der Polizei nicht mehr untertauchen konnten, verweigerten geschlossen die Aussage.

„Das sind Zustände, die einfach unerträglich sind“, kritisiert der PRO-NRW-Bezirksvorsitzende Kevin Hauer. „Massenschlägereien wie im wilden Westen, eine Missachtung des deutschen Rechtssystems und der deutschen Polizei und eine Omerta, also ein Gesetz des Schweigens, wie bei der Mafia: Soll so die Zukunft unserer Städte aussehen? PRO NRW sagt laut und klar nein! Staat und Politik müssen mit allen nur erdenklichen Mitteln und der vollen Härte des Gesetzes gegen solche Zustände vorgehen. Nichtdeutsche Täter müssen zudem, soweit es die Gesetzeslage zulässt,  unverzüglich abgeschoben werden!“