Aktuelles / Montag, 22.Juli.2013

Essen: Fastenbrechen mit Extremisten

Jedes Jahr bringt eine Kommission „Islam und Moscheen in Essen“ gemeinsam mit dem „Initiativkreis Religion“ hunderte politisch korrekte Gäste zum Fastenbrechen an einen Tisch. Am Samstag, dem 20. Juli sind jedoch einige Tische leer geblieben.

Ein sogenannter Mitveranstalter, der extremistische „Islamische Bund Essen“, steht bekanntlich seit längerem in der Kritik. Er wird insbesondere von Polizei und Verfassungsschutz als extremistisch eingestuft. Die Abu Bakr Moschee an der Altenessener Straße beheimatet den „Islamischen Bund Essen“. Gegen die Extremisten lief unter anderem ein Verfahren wegen Volksverhetzung und Bildung einer terroristischen Vereinigung. In der Abu Bakr Moschee trat bereits der bundesweit bekannte Salafist Pierre Vogel auf.

 

So trafen sich am Samstag viele gutwillige Menschen gemeinsam mit gefährlichen Salafisten zum Fastenbrechen. Pro NRW hat diese fragwürdige Veranstaltung natürlich boykottiert. Selbst der Essener Oberbürgermeister Paß sagte seine Teilnahme ab.

 

Zum Essener Fastenbrechen erklärt die Essener PRO-NRW-Kreisvorsitzende und Spitzenkandidatin zur Kommunalwahl Tina Öllig:

 

„Wieder einmal zeigt sich, dass die islamische Gemeinschaft nicht bereit ist, sich von Extremisten zu distanzieren. Es ist aber erfreulich, dass der Essener Oberbürgermeister Paß die fragwürdige Veranstaltung in diesem Jahr nicht besucht hat. Dies verdient Respekt! Pro NRW wird die salafistischen Umtriebe in der Abu Bakr Moschee an der Altenessener Straße zu einem zentralen Wahlkampfthema im anstehenden Kommunalwahlkampf machen. Insbesondere wird pro NRW auch über die Hintergründe des extremistischen Islamischen Bund Essen aufklären. Es gilt, den Wertekanon unseres Grundgesetzes gegenüber den Extremisten zu verteidigen. Für uns gilt unser Grundgesetz und nicht die Scharia.“