Aktuelles / Freitag, 1.Februar.2013

Essen: Bürgerentscheid gegen "historisch korrekte" Straßenumbenennung

In Essen werden am Sonntag die Bürger gefragt, ob zwei Straßen, die nach deutschen Generälen des Ersten Weltkrieges benannt sind, umbenannt werden sollen. Bei diesem Streit sind vor allem den Linken alle Mittel recht.

Seit 1937 tragen in Essen zwei Straßen die Namen von Karl von Einem und Hans von Seeckt. Von den Linken werden beide als „Wegbereiter der Nationalsozialisten“ verunglimpft. Die Anwohner sehen das allerdings anders. Aber auch aus organisatorischen Gründen hat die Bürgerinitiative „PROVON“ Probleme mit einer Namensumbenennung. Eine Umbenennung würde Kosten verursachen, die die Stadt Essen nur schwer aufbringen könnte, da sie de facto pleite ist. Zum anderen geht es der BI „PROVON“ um das Ablaufprozedere. Keiner der Anwohner ist befragt worden, geschweige denn, dass sie in den gesamten Ablaufprozeß irgendwie involviert waren.

Die Linken versuchen mit Hitler-Plakaten zum einen von Seeckt zu kompromittieren und zu einem Nationalsozialisten zu machen und zum anderen die BI in eine rechtsextreme Ecke zu drängen. Dieses Vorgehen hat Methode. Schon in Münster ist so erfolgreich agiert worden und in Freiburg werden sämtliche Straßennamen auf ihre politische Korrektheit überprüft.

Während Moscheevereine und –gemeinden ihre Prunkbauten nach blutrünstigen islamischen Kriegstreibern und –verbrechern benennen können, ohne das sich auch nur der kleinste Widerstand regt, werden historische Persönlichkeiten der deutschen Geschichte undifferenziert verunglimpft. Die „Ernst Moritz Arndt“-Universität ist das beste Beispiel dafür. In Greifswald versuchen seit Jahren linke Gruppen Arndt, einem der größten Dichter und Lyriker der deutschen Geschichte, als Antisemiten darzustellen. Dieser Umgang mit der eigenen Geschichte muss schleunigst geändert werden.

Darum unterstützt PRO NRW selbstverständlich „PROVON“ und ruft dazu auf, am Sonntag für die Beibehaltung der Namen bei dem Bürgerentscheid zu stimmen!