Regional / Montag, 17.August.2015

Essen: Bürger sorgen sich um ihren Stadtteil

DSC_000003Am vergangen Freitag haben sich mehrere Bürgerinitiativen in Essener Stadtteil Frintrop getroffen, um sich gegen den stetigen Verfall im Essener Nordwesten einzusetzen. Anlass für das Treffen war die Vergewaltigung eines 14jährigen Mädchens.

Bei der Bürgerversammlung nahmen rund 120 Personen teil. Unter den Gästen war u.a. auch der PRO-NRW-Oberbürgermeisterkandidat Tony-Xaver Fiedler anwesend. Die Bürger sind äußerst verärgert über die Stadtverwaltung und beklagen den Verfall ihres Stadtteiles. Neben Fiedler waren auch Vertreter anderer politischer Organisationen anwesend wie PEGIDA-NRW, PI-News oder Ratsvertreter der Altparteien.

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Zum Vergrößern bitte anklicken. Auszug aus dem Borbecker Booten.

Bei der Versammlung hatten sich auch Provokateure eingeschlichen. Es kam leider zu kleineren Zwischenfällen mit Störern vor den Türen der Versammlungsstätte. Unter anderem hatte der Grüne Ratsherr Werner Wandtke Teilnehmer der Veranstaltung gezielt provoziert, in dem er Fotoaufnahmen mit seinem Mobiltelefon tätigte, obwohl mehrere Bürger ihm mitgeteilt haben, dies zu unterlassen.

Nach der Bürgerversammlung ist noch eine Spontandemonstration durch Frintrop durchgeführt worden. Etwa 80 Personen nahmen daran teil.

Plakate_Fiedler_OB2015_Entwurf„Ich finde es gut, dass die Bürger die Zustände in Frintrop nicht weiter stillschweigend hinnehmen wollen. Aus allen Schichten waren Teilnehmer anwesend. Dass nun wieder versucht wird, die Bürgerinitiativen in eine rechte Ecke zu drängen, ist bezeichnend für die Essener Lokalpolitik“, äußert sich der PRO-NRW-Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

„Die Sorgen der Bürger werden einfach nicht ernstgenommen. Bei der Versammlung und der anschließenden Demonstration ist explizit gesagt worden, dass diese Versammlung sich nicht gegen die Asylunterkunft in der Walter-Pleitgen-Schule richtet oder gegen Asylbewerber allgemein. Die Bürger wollen einfach nicht akzeptieren, dass der Stadtteil Frintrop sich zu einem zweiten Altenessen entwickelt. Aus diesem Grund gehen die Bürger auf die Straße und protestieren. Die Essener Stadtverwaltung und Lokalpolitik sollte auf die Sorgen der Bürger hören und auf diese zugehen und sich nicht einfach in eine Ecke drängen, in die die Bürger Frintrops nicht gehören.

Schon viel zu lange haben die Politiker der Altparteien die Bürger ignoriert. Es ist daher wenig verwunderlich, dass die Politikverdrossenheit immer größer wird“, so der Essener OB-Kandidat Fiedler abschließend.

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