Aktuelles / Montag, 24.Juni.2013

Essen: Banken warnen vor Klau-Kids an Geldautomaten

Zuerst verlegten sie sich auf den Taschen- und Trickdiebstahl in Fußgängerzonen und Gaststätten. Doch seit gut einem Jahr bestehlen Kinder- und Jugendbanden, zumeist angehörige einer mobilen-ethnischen Minderheit, Bankkunden ganz gezielt an Geldautomaten.

In Essen und anderen Ruhrgebietsstädten werden Kunden bereits in Eingangshallen von Banken und Sparkassen mit entsprechenden Hinweisschildern gewarnt. Nach Erkenntnissen der Polizei sind es meist Kinder aus Bulgarien und Rumänien, die sich auf diese Methode spezialisiert hätten.

Tagtäglich werden neue Fälle gemeldet. Vor allem ältere Bankkunden haben die Jugendbanden als Opfer im Visier. Die Polizei erscheint völlig machtlos.

Hierzu erklärt der PRO-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

Markus Beisicht

„Das Problem der Klau-Kids aus Rumänien oder Bulgarien scheint im Ruhrgebiet völlig aus dem Ruder zu laufen. Mit Kuscheljustiz und Anti-Aggressionstraining kommen wir nicht weiter.

Es muss endlich gegen die Hintermänner vorgegangen werden und die gefährlichen Jugendbanden müssen mit aller Härte verfolgt und zerschlagen werden.“