Aktuelles / Donnerstag, 24.Juli.2014

Essen: Asylchaos überfordert Verwaltung

„Wir haben nach jetzigem Stand schon in einigen Tagen keine Möglichkeiten mehr, die zu uns kommenden Menschen unterzubringen“, so äußerte sich der völlig verzweifelte Essener Sozialdezernent Peter Renzel gegenüber der ‚WAZ‘. Die drastische Zunahme an Wirtschaftsflüchtlingen lähmt derzeit die Handlungsfähigkeit der Verwaltung.

Sechs Behelfs-Asylheime scheinen nicht auszureichen. Obwohl die Bevölkerung wie im Stadtteil Stoppenberg jetzt bereits auf die Barrikaden geht, will die Stadtspitze dringend Notunterkünfte einrichten, um der Asylantenflut beizukommen. Händeringend fahndet die Sozialverwaltung derzeit daher nach Hotels, Gästehäusern und auch Privatwohnungen, die kurzfristigangemietet und in Asylunterkünfte umgewandelt werden können. Die Stadt gelangt mehr und mehr an die Grenzen ihrer Machbarkeit.

Anstelle eine Bürgerversammlung einzuberufen, werden nun 12.500 unmittelbar betroffene Haushalte direkt von der Stadt angeschrieben, und um Verständnis für die missliche Lage der Verantwortungsträger gebeten. Offenkundig scheut man sich vor der persönliche Interaktion mit den Menschen vor Ort. „Wir stehen vor einer großen Herausforderung, die wir nur gemeinsam bewaltigen können“, heißt es.

PRO NRW in Essen trägt diese wahnwitzigen Entwicklungen nicht mit. Über 98% aller Asylanträge werden abgelehnt, dennoch ächzen unsere Städte unter der finanziellen Belastung. Es muss endlich ein Schlussstrich gezogen werden, und konsequent gegen Asylbetrüger vorgegangen werden. Im Sinne der wirklich verfolgten Menschen, und vorallem im Sinne der einheimischen Bevölkerung!

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