Aktuelles, Regional / Freitag, 2.Oktober.2015

Essen: Ablehnung gegen Asyl-Zeltdorf

Im Essener Stadtteil Karnap soll ein Zeltdorf für über 700 Asylbewerber entstehen. Die Anwohner fühlen sich von der etablierten Politik im Stich gelassen.

Bereits die Stimmabgabe der Bürger bei der vergangenen Oberbürgermeisterwahl zeigte klar, dass sich der Stadtteil Karnap gegen die übermäßige Zuweisung von Asylbewerbern zur Wehr setzt. 7,3% wählten den Kandidaten der freiheitlichen Bürgerbewegung PRO NRW, fast doppelt soviele wie im städtischen Durchschnitt. Doch dies konnte den festen Willen der Stadtverwaltung nicht erschüttern. Die Lastwagen rollen, das Zeltlager wird definitiv entstehen. Damit einhergehen wird neben einer Verschlechterung der Sicherheitslage auch ein empfindlicher Wertverlust bei Immobilien aller Art. Bereits vor einigen Jahren kam es im Zuge der Flüchtlingsunterbringung in der Nähe des heutigen Standorts zu massiven Diebstahlserien. Hauptsächlich betroffen waren damals Fahrradbesitzer.

In einer repräsentativen Umfrage der WAZ solidarisierten sich über 93% der Befragten mit den betroffenen Karnapern und gaben an, deren Sorgen nachvollziehen zu können.

Bei den kommenden Landtags- und Kommunalwahlen muss auch in Essen-Karnap ein politischer Wandel Einzug halten. Nur PRO NRW wehrt sich an der Seite der Bürgerinnen und Bürger gegen den massenhaften Missbrauch des bundesdeutschen Asylrechts. Nur mit einer Stimmabgabe für die einzige authentische Oppositionspartei im Essener Rat und den Bezirksvertretungen kann das Ruder noch herumgerissen werden!

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