Aktuelles / Mittwoch, 31.Oktober.2012

Eskalation der Jugendgewalt mit Migrationsbezug

Die Gewaltbereitschaft junger Menschen mit Migrationshintergrund scheint erheblich zuzunehmen. Und das nicht erst seit den tragischen Ereignissen rund um den Mord an dem jungen Deutsch-Vietnamesen Jonny K. in Berlin. Seit Jahren gibt es immer brutalere Überfalle und Angriffe von jungen Migranten auf andere Jugendliche oder auch ältere Zufallsopfer. Bei den Opfern handelt es sich übrigens meistens um Deutsche ohne Migrationshintergrund. Am Sonntag gab es nun wieder eine besonders abscheuliche Tat in Nordrhein-Westfalen zu beklagen.

In Bochum wurden drei Jugendliche von einer 20-köpfigen Gruppe ohne Grund angegriffen und dabei verletzt. Die Täter, die alle ein südländisches Aussehen haben sollen, gingen dabei mit großer Brutalität vor und führten sogar Waffen mit. Nach der Tat flüchteten die Täter.

Dies ist aber nicht der einzige Fall von ausufernder Gewalt von jungen „Südländern“. In Essen musste vor kurzem die Polizei wegen einer Massenschlägerei zwischen Libanesen ausrücken und am Bahnhof in Essen-Altenessen wieder für Recht und Ordnung sorgen. In Dortmund haben gestern (dem 30. Oktober 2012) zwei „Südländer“ versucht, einen 16jährigen zu überfallen. Als die beiden Täter den Jugendlichen nach einer Zigarette fragten und dieser ihre Frage verneint, zückten sie ein Messer und haben ihn im Gesicht verletzt. Als das Opfer fliehen wollte, schlugen sie es nieder.

In Köln wurde im Sommer ein Gruppe junger Männer aus Bergisch-Gladbach von einer siebenköpfigen Gruppe „Südländer“ am Hansaring auf die S-Bahngleise geworfen, als sie sich wieder auf den Bahnsteig retten konnten, wurde einer der jungen Männer von den Tätern vor die einfahrende S-Bahn geschubst und dabei schwer verletzt.

Solche Fälle lösen einfach nur Entsetzen aus!

Zu der ausufernden Kriminalität äußert sich daher der PRO-NRW-Jugendbeauftragte für das Ruhrgebiet, André Schindler, wie folgt:

Andre Schindler

Ich bin geschockt, zu welchen Taten Menschen in Lage sind. Ohne jeglichen Grund auf andere Menschen brutal einzuschlagen und aus reiner Gewaltlust schwere Verletzungen in Kauf zu nehmen. Das macht mich wirklich fassungslos.

Was mich aber weitaus mehr schockiert, ist die Tatsache, dass diese Art der Gewalt immer heruntergespielt wird. Die Täter werden in Schutz genommen und im Zweifel ist immer die Gesellschaft schuld. Dass die Gewalt aber immer öfter von einer bestimmten Gruppe ausgeht, wird durch den Begriff „Südländer“ bewusst verschleiert. Es sind zumeist weder Italiener, Spanier, Griechen oder Portugiesen die Täter, sondern fast ausschließlich Türken oder Araber, wenn von „Südländern“ gesprochen wird.

Durch den Pauschalbegriff „Südländer“ nimmt man aber alle in eine Art Sippenhaft und das lehnen wir entschieden ab. Wir dürfen keine Rücksicht auf die Täter nehmen, denn diese nehmen auch keine auf ihre Opfer. Wir müssen vielmehr die Opfer und vor allem die Gesellschaft schützen vor solchen tickenden Zeitbomben. Dies kann aber nicht durch eine Verhätschelung geschehen, sondern nur durch eine konsequente Anwendung des Strafgesetzbuches! Und der entschiedenen Bekämpfung inländerfeindlichen Hasses bei manchen jungen Zuwanderern, die deutsche Mädchen pauschal als „Schlampen“ und „minderwertig“ ansehen oder Deutsche insgesamt als „schwache und feige Opfer“ verachten und dementsprechend behandeln.