Landesweit / Montag, 3.Mai.2010

Erste Medienberichte über Zwischenfälle bei Pro NRW Tour

Die linksextremen Ausschreitungen und das (von oben gewollte?) Polizeiversagen von Bielefeld und Gütersloh am heutigen Tag können nicht einmal die etablierten Medien totschweigen. In vielen Berichten ist von Zwischenfällen und Straftaten linksextremer und türkischstämmiger Jugendlichen die Rede, und auch der offizielle Polizeibericht zur Info-Veranstaltung in Bielefeld kommt nicht umhin, Eier- und Flaschenwürfe der linken Gegendemonstranten einzugestehen und berichtet von 12 vorläufigen Festnahmen wegen Landfriedensbruch sowie einem von einer Flasche am Kopf getroffenen Polizeibeamten. Die unzähligen Flaschen- und Eierwürfe auf die Pro-NRW-Fahrzeuge und die zerstörte Seitenscheibe des Tourbusses ist der Bielefelder Polizeipressestelle freilich keine Erwähnung wert.

Auch gegenüber dem Mindener Tageblatt, das zumindest die Pro-NRW-Darstellung der Ereignisse erwähnt, spielt man bei der Polizei in Bielefeld den Unwissenden. Von Glasschäden am Pro-NRW-Bus sei der Polizei nichts bekannt!

Blick vom Businneren auf die völlig gesplitterte und zerstörte Seitenscheibe, die nur noch von der vor der Tour extra angebrachten Sicherheitsfolie im Rahmen gehalten wird. Doch der Polizei in Bielefeld ist von Glasschäden nichts bekannt ...

 

Geradezu hämisch wird die Berichterstattung bei Radio Gütersloh, das sich diebisch darüber freut, dass es Pro NRW  „dick abgekriegt“ hätte auf dem Berliner Platz, wo Dutzende Gegendemonstranten aus unmittelbarter Nähe Tomaten, Äpfel und Eier auf den Tourbus abfeuerten, gegen Scheiben und Karosserie hämmerten, die Frontscheibe verklebten und bespuckten, während die Polizei völlig untätig blieb!

Wer allerdings glaubt, das könnte nicht mehr getoppt werden, der irrt sich gewaltig. Die Neue Westfälische Zeitung kündigt heute im Internet vorab eine große Story in der morgigen Printausgabe unter dem Titel „Pro NRW Kundgebung eskaliert“ an, zeigt ein Foto von exakt der oben beschrieben Situation – und avisiert dann allerdings eine Enthüllungsgeschichte über ein angebliches Fehlverhalten des Pro-NRW-Busfahrers, der angesichts der neuerlichen Attacken doch tatsächlich die Frechheit bessessen hatte, den Bus umgehend aus der Gefahrenzone zu steuern. Man darf gespannt sein, welches Gräuelmärchen dort morgen zu lesen sein wird und wie das Opfer wieder einmal zum Täter gemacht werden soll.

Weitere Informationen auf der Sonderseite zur Brinkmann-Tour