Landesweit / Mittwoch, 31.März.2010

Erdogan ausbremsen!

Die türkischen Parallelgesellschaften in unseren nordrhein-westfälischen Städten müssen gestoppt werden: Glaubt man Ministerpräsident Rüttgers (CDU) oder seinem Integrationsminister Laschet, dann ist der türkische Ministerpräsident Erdogan ein „Reformer“, der für die Türkei „modernisieren“ und „reif“ für einen Betritt zur EU machen möchte.

Tatsächlich aber führt der islamistische Regierungschef etwas anders im Schilde: Nicht nur dass Erdogan die Türkei islamisieren will, vielmehr will er auch Deutschland und letztendlich Europa türkisieren. Wie vor kurzem bekannt wurde, hat der Merkel-Freund Erdogan im Februar bei einer Veranstaltung in Istanbul vor Auslandstürken die Ansicht vertreten, dass im Ausland lebende Türken die Staatsbürgerschaft ihrer neuen Heimatländer annehmen sollten, aber nicht, um sich dort zu integrieren, sondern um politisch aktiv zu werden.

Nein zu Großmoscheen und türkisch-islamischen Parallelgesellschaften in Deutschland! Dafür ging pro NRW am vergangenen Sonntag in Duisburg-Marxloh auf die Straße.

Die Millionen Türken, die schon heute in der Bundesrepublik leben, sind also in erster Linie der verlängerte Arm Ankaras. Einmal mehr ließ Erdogan die Maske fallen, als er, wie schon vor zwei Jahren bei seiner inzwischen berühmt-berüchtigten Rede in der Kölnarena, die Assimilierung als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet. Die Auslandstürken sollen also Fremdkörper in der Bundesrepublik bleiben und Erdogan betrachtet sie als Protektor der türkischen Parallelgesellschaften in Deutschland, deren negative Folgen immer deutlicher zu Tage treten.

Was nun den Vorwurf der Verbrechen gegen die Menschlichkeit betrifft, wäre Erdogan gut beraten, einen Blick auf die türkische Geschichte zu werfen: Denn bekanntlich war der Völkermord an bis zu 1,5 Millionen christlichen Armeniern durch das osmanische Reich sicher ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

Besser vor der eigenen Türe kehren sollte Erdogan auch in Sachen Religionsfreiheit, anstatt uns Deutsche der Islamophobie zu bezichtigen. Bekanntlich können in der Bundesrepublik lebende Moslems ihre Religion ohne Einschränkungen praktizieren, während die christlichen Minderheiten in der Türkei im Alltag eine Vielzahl von Diskriminierungen ausgesetzt sind. Und wenn sich Erdogan so um die Einhaltung der Grundrechte sorgt, dann sollten die Christen in der Türkei endlich gleichgestellt werden.

Insgesamt hat Erdogan zu verstehen gegeben, was Europa droht, wenn die Türkei gemäß dem Willen von Rüttgers, Kraft und Co. eines Tages Mitglied der EU sein sollte. Dann nämlich würde sich eine Zuwanderungswelle ungeahnten Ausmaßes von Anatolien nach Europa in Bewegung setzen, und die türkischen Parallelgesellschaften würden mit Unterstützung durch Ankara zu relevanten politischen Machtfaktoren, nicht nur in Nordrhein-Westfalen werden.

Es ist an der Zeit der Multi-Kulti-Lobby die rote Karte zu zeigen. Jede Stimme für pro NRW ist eine Stimme gegen Islamisierung und gegen die Etablierung von türkischen Parallelgesellschaften in unseren Städten.