Regional / Donnerstag, 15.August.2013

Ennepetal / Asylpolitik: Hüsgen fordert Umsetzung des „Renzel-Konzeptes“ !

Im Rahmen des immer weiter um sich greifenden Asylkonzeptes des Essener CDU-Sozialdezernten Peter Renzel hat nun auch der Ennepetaler PRO NRW Stadtrat Andre Hüsgen das „Renzel-Konzept“ aufgegriffen und einen parlamentarischen Antrag zur Einführung des Essener Modells auch in Ennepetal gestellt. Neben der Umsetzung des fortschrittlichen Asyl-Modells soll Renzel demnach von der Ennepetaler Stadtverwaltung persönlich eingeladen werden und sein Konzept in den parlamentarischen Gremien vorstellen.

Der Ennepetaler Stadtrat Andre Hüsgen äußert sich wie folgt:

„Ganz ehrlich: Ich mag den Renzel-Peter und sein Asylmodell, auch wenn es von den Christdemokraten kommt. Immerhin greift es im Kern Forderungen auf, die wir schon seit Jahren stellen. Dies zeigt mir, dass es in der CDU doch noch einige Aufrechte gibt, die nicht jeden sozialromantischen Gutmenschenirrsinn mitmachen. Gerade als PRO-NRW-Politiker, die wir uns allein den Bürgerinteressen verpflichtet sehen, sollten wir die Größe haben, vereinzelte gute Vorschläge von anderen Parteien anerkennend zu unterstützen.

Deshalb habe ich die Verwaltung auch gebeten, Renzel zur Vorstellung seines Vorhabens einzuladen.

Da sich die Ennepetaler Christdemokraten nach regelrechter Implosion Ihrer CDU-Fraktion mittlerweile in mehrere Ratsfraktionen aufgeteilt haben, bin ich auch zuversichtlich, entsprechende Unterstützung von anderen Parlamentarieren zu erhalten. Auch in Ennepetal wird es Zeit für eine fortschrittliche Asylpolitik, die tatsächlich Verfolgte natürlich gemäß des Asylbewerberleistungsgesetzes alimentiert, Asylbetrügern aber schnell klar macht, dass ihr Ansinnen hier unerwünscht ist. “