Regional / Dienstag, 14.Juli.2015

EN-Kreis: Ratsherr Schmidt übernimmt kommissarisch den Kreisverband

Der Wittener Ratsherr Christoph Schmidt übernimmt als Kreisbeauftragter kommissarisch den Kreisverband Ennepe-Ruhr. Noch für diesen Sommer ist eine Kreismitgliederversammlung geplant, bei der die Neuwahl des Kreisvorstandes ansteht. Auch bei der künftigen Arbeit im Bezirksverband soll Schmidt eine tragende Rolle spielen.

Bei der Kommunalwahl 2014 konnte die Bürgerbewegung PRO NRW auf Anhieb mit zwei Vertretern in den Stadtrat der von Witten einziehen. Damaliges Aufregerthema war der geplante Bau einer Großmoschee mitten im Herzen der größten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Aktuell wird die Errichtung einer Erstaufnahmeeinrichtung des Landes NRW sowie die Unterbringung von Asylbewerbern in leerstehenden Ladenlokalen in Witten zum Aufregerthema. Nach der Neustrukturierung des Kreisverbandes wird dies eines der Themenschwerpunkte werden.

Fiedler_transparent„Ich bin froh, dass wir mit Christoph Schmidt schnell eine Lösung für den Ennepe-Ruhr-Kreis gefunden haben“, erklärt Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler.

„Die Neustrukturierung ist leider notwendig geworden, nachdem sich die alte Kreisvorsitzende auf unrühmliche Art und Weise von uns verabschiedet hat. Schon kurz nach der Wahl hat sie die Fraktionsgründung verhindert, wodurch die Handlungsfähigkeit im Wittener Stadtrat eingeschränkt war. Einziger Aktivposten in den letzten Monaten in Witten war unser Ratsherr Schmidt und ich hoffe, dass er diesen Elan auf den gesamten Kreisverband übertragen kann“, so Fiedler weiter.

Christoph_Schmidt„Ich werde mich dafür einsetzen, dass wir schnellstmöglich in Witten und dem Ennepe-Ruhr-Kreis kampagnenfähige Strukturen haben werden. Die Zeit des Stillstandes ist nun endlich vorbei und wir können zur alltäglichen politischen Arbeit wieder zurückkehren“, so der Wittener Ratsherr Schmidt zu seinem neuen Posten.

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