Aktuelles / Freitag, 4.Februar.2011

Eine politische NATO für die Verteidigung der Freiheitsrechte

Heute Morgen kam der Internationale Sekretär der Pro-Bewegung, Patrik Brinkmann, von seiner Reise aus Israel nach Berlin zurück. Eine europäische Delegation sowie der mögliche US-Präsidentschaftskandidat der Republikaner, Mike Huckabee, waren mit Vertretern des Likud, der Kadima-Parei und der Schas-Partei zu politischen Gesprächen zusammengetroffen. Auf europäischer Seite nahmen für die FPÖ u.a. Andreas Mölzer und David Lazar, für die Schwedendemokraten Kent Ekeroth, der ehemalige Berliner CDU-Abgeordnete René Stadtkewitz sowie Patrik Brinkmann teil.

FPÖ-Pro-Delegation in der Knesset (v.l.): Patrik Brinkmann, FPÖ-Ehrenvorsitzender Hilmar Kabas, der Wiener Stadtrat David Lazar und Europaabgeordneter Andreas Mölzer.

Gemeinsam am Verhandlungstisch: Pro-Bewegung und FPÖ (links), die israelischen Gastgeber (mitte) sowie Kent Ekeroth (Schwedendemokraten) und die Berliner Ex-CDU-Politiker René Stadtkewitz und Marc Doll (rechts).

In den Konsultationen ging es um Fragen der Beziehungen zwischen Europa, Israel und den USA. Die Islamisierung der westlichen Gesellschaften und die damit verbundene Gefährdung der Freiheitsrechte und der abendländischen Identität nahmen daneben breiten Raum in den Gesprächen ein. Konkret war auch der bevorstehende Beitritt der Türkei in die EU ein Thema. Hier bestand auf europäischer Seite die übereinstimmende Ansicht, dass dieser Schritt unter allen Umständen verhindert werden müsse. Das geplante europaweite EU-Referendum gegen den Beitritt der Türkei in die EU wurde dafür als geeignetes Mittel angesehen. Huckabee nahm die Haltung der europäischen Freiheitsparteien ernst. Der Dialog zwischen Europa und den USA, so Brinkmann, müsse in dieser Frage intensiv weitergeführt werden.

Man sei, so Brinkmann, übereingekommen, dass eine globale Vernetzung gegen die Islamisierung das Gebot der Stunde sei: „Mein Freund und Kollege Kent Ekeroth hat es gut auf den Punkt gebracht: Was wir brauchen, das ist eine Art politischer NATO. Während die NATO im Kalten Krieg der Garant für die Verteidigung der Freiheitsrechte gegen den Sozialismus war, müssen wir heute mit einer politischen NATO für die Verteidigung der Freiheitsrechte gegen den Islam einstehen.

Dieses Engagement ist durch die Altparteien in ganz Europa nicht mehr gewährleistet. Diese haben sich längst einem neuen EU-Sozialismus verschrieben und tragen also keinen Freiheitsimpuls mehr in sich. Freiheitliche Kräfte in Europa, in Israel und in den USA schmieden deshalb eine Allianz. Die Gespräche waren nicht nur konstruktiv, sondern sogar freundschaftlich. In den nächsten Wochen und Monaten werden wir ganz praktische Arbeitsfelder finden, wie eine ganz erfolgreiche gegenseitige Unterstützung der verschiedenen Formationen aussehen kann.“