Aktuelles / Freitag, 5.Oktober.2012

Einbruchzahlen in NRW explodieren

Die rot-grüne Landesregierung kapituliert offenbar vor der Kriminalitätsentwicklung in NRW: Im ersten Halbjahr 2012 registrierten die Polizeibehörden im Land ca. 30.000 Einbrüche. Das sind gut 3.200 mehr als im selben Zeitraum 2011.

Allein in Essen stieg die Zahl der Einbrüche um fast 50 %. Im Kreis Gütersloh gar um 94,6 %, im Ennepe-Ruhr-Kreis um 49%, in Münster um 131 %, im Oberbergischen Kreis um 55 %, im Rhein-Erft-Kreis um 25 % und im Kreis Paderborn um 101%.

Die Aufklärungsquote liegt bei bescheidenen 11,6 %.

In Sachen Kriminalitätsbekämpfung steht die rot-grüne Landesregierung vor dem Offenbarungseid.

Innenminister Jäger (SPD) konzentriert sich bekanntlich auf den öffentlichkeitswirksamen Kampf gegen rechts und hat keinerlei Konzepte im Kampf gegen die galoppierende Einbruchskriminalität in NRW vorzuweisen.

Markus Beisicht

Hierzu erklärt der Pro NRW Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

„In Sachen Kriminalitätsbekämpfung haben Jäger und Co. total versagt. Unter dem Deckmantel von Deeskalation und Prävention wird mit den Kriminellen regelrecht gekuschelt. Immer wieder wird primär Rücksicht auf die Täter genommen. Die Kriminalitätsopfer hingegen werden im Regen stehen gelassen. Des Weiteren fehlt ein Konzept gegen die reisenden Tätergruppen zumeist aus Osteuropa, die in unserem Bundesland offenbar Narrenfreiheit besitzen.

NRW braucht eine andere Politik. Für uns steht im Gegensatz zu den Altparteien das verständliche Sicherheitsbedürfnis der Bürger an erster Stelle. Und es müssen endlich einige unbequeme Wahrheiten ausgesprochen werden:

Bestens organisierte Banden, zumeist aus Osteuropa anreisend, machen das Leben unserer Bürger unsicher.

Hier ist der Gesetzgeber gefordert. Unser Land braucht strengere Gesetze zur Einschränkung der Reisefreiheit.“