Aktuelles / Donnerstag, 2.Juni.2011

Düsseldorf: Hysterie und eine andere Form des Rassismus

Hysterie und eine andere Form des Rassismus, so müsse man die Vorgänge beschreiben, die sich jetzt in Düsseldorf abspielten, kommentierte der PRO-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht jetzt den Zwangsabstieg des SF Düsseldorf 75 aus der dortigen Kreisliga A. Der Verein hatte sich geweigert, gegen den als äußerst gewaltbereit geltenden FC Kosova anzutreten. Nach einem Bericht der „Jungen Freiheit“ sei es bereits im Hinspiel zu einem Gewaltausbruch gekommen. Der Fußballverband stellte sich jedoch nicht hinter den Düsseldorfer Amateurclub, sondern meinte, die Spielabsage könne unter strengen Maßstäben als rassistisch gewertet werden und belegte dies mit der Strafmaßnahme.

Beisicht pflichtete den Verantwortlichen des SF Düsseldorf 75 bei, die die Disziplinarmaßnahme als „absoluten Wahnsinn und inakzeptabel“ verurteilt hatten. Eine vom Verein gestartete Online-Petition werde PRO NRW unterstützen:

Markus Beisicht

„Was der niederrheinische Fußballverband sich hier geleistet hat, das ist unsouverän und hysterisch. Statt die Spieler und Schiedsrichter vor gewalttätigen Sport-Hooligans zu schützen – bereits nach der Hinrunde wäre eine Spielsperre für den FC Kosova angebracht gewesen –, werden nun diejenigen bestraft, die Opfer von Gewalt sind. Was sich hier abzeichnet, das ist eine neue Art von Rassismus, die sich gegen Einheimische richtet oder gegen solche, die sich hier integriert haben. Wir werden den Menschen vor Ort klar machen, dass solche Entscheidungen die Folge einer Politik sind, die von Roten, Grünen und Schwarzen in der Kommune und im Landtag betrieben wird. Im Namen von Toleranz werden die Spieler des SF Düsseldorf 75 zu Bürgern zweiter Klasse gestempelt. Das werden wir nicht hinnehmen.“