Regional / Donnerstag, 1.Oktober.2015

Duisburg:Kriminelle Clans teilen sich Duisburger Norden

Die Duisburger Polizei hat einen Erfahrungsbericht vorgelegt über das Treiben von drei libanesischen Großfamilien und mehreren kleinen Gruppen im Duisburger Norden. Dort gibt es kriminelle libanesische Banden. Deren Mitglieder sind männlich und in der Regel zwischen 17 und 25 Jahre alt.

Nahezu jedes Mitglied ist der Polizei wegen Diebstahls, Raub oder Körperverletzung bekannt. Jedes Clanmitglied hat in der Regel Kontakt mit Drogen. Waffen und Drogen werden jedoch im Umfeld gelagert, damit man sie den Durchsuchten nicht direkt zuordnen kann.

Laut Duisburger Polizei gibt es insgesamt 13 Kriminalitätsbrennpunkte in der Stadt. Diese Brennpunkte liegen im Marxloh, Laar, Hochheide, Neumühl und am Zentralen Omnibusbahnhof Meiderich.

Nirgendwo ist die Bandenkultur allerdings derartig ausgeprägt wie im berüchtigten Multikulti-Stadtteil Marxloh, wo nach den Aufzeichnungen der Polizei zwei libanesische Familien den Ton angeben und die staatliche Autorität nicht anerkennen.

Dazu kämen etwas kleinere Gruppen, die primär mit Rauschgift handelten und Personenkreise mit mehr oder weniger persönlichen Beziehungen zu den sogenannten Hells Angels. Teile der libanesischen Gruppen seien immer auf der Straße anzutreffen, innerhalb von Minuten werde dann ein Großteil der Großfamilien mobilisiert.

Das erkläre auch die großen Menschenansammlungen und Schlägereien. Die Liste der den Clans vorgeworfenen Delikte reicht von Schutzgelderpressung, Raub, Körperverletzung bis zu Sachbeschädigungen, Diebstählen sowie Belästigungen von Geschäftsleuten. Mittlerweile haben mehr als 30 Mitglieder der Familienclans Haftstrafen verbüßt.

Eine dritte Großfamilie betrachtet offenbar eine Straße in Duisburg-Laar als ihr eigenes Hoheitsgebiet. Straftaten gehören dort zur Freizeitbeschäftigung der Clanmitglieder. Diese Gruppe ist in der Nachtzeit immer dort anzutreffen. Es haben sich also in Duisburg rechtsfreie Räume verfestigt und Kriminalitätsschwerpunkte gebildet.

Die Polizei und die Ordnungsbehörden kapitulieren vielfach vor den Machenschaften der kriminellen libanesischen Großfamilien. In Duisburg ist viel zu lange mit südländischen Gangs und Mitgliedern von libanesischen Großfamilien gekuschelt worden.

Duisburg braucht einen radikalen Kurswechsel im Umgang mit diesen Straftätern. Wir brauchen eine Null-Toleranz-Politik in Bezug auf alle Straftaten.

Die Strukturen der Clans sind zu zerschlagen und Personen, die offensichtlich ihr Gastrecht in Deutschland mit permanenten Straftaten missbrauchen, sind unverzüglich in ihre Heimatländer in einem rechtsstaatlich korrekten Verfahren abzuschieben.

Noch ist Duisburg nicht verloren!

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