Aktuelles / Montag, 25.Oktober.2010

Duisburg: Skandal-OB Sauerland mehrfach Gast in illegaler Moschee

Der Fall der illegalen Moschee am Hochemmericher Markt 5 im Duisburger Stadtteil Rheinhausen wird immer grotesker. Der Stadtverwaltung war die Nutzung des Mehrfamilienhauses als Moschee angeblich nicht bekannt. Mittlerweile sind aber Fotos aufgetaucht, die den Duisburger Skandal-Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU) beim Fastenbrechen in den Räumlichkeiten des türkischen Kulturvereins im Jahr 2009 zeigen.

Dass Sauerland, der bei dem Loveparade-Unglück eine mehr als fragwürdige Rolle spielte, seine Verwaltung offensichtlich nicht im Griff hat, ist das eine. Es kommt hinzu, dass der türkische Kulturverein, der die Moschee in Rheinhausen unterhält, extremistische Tendenzen aufweist und direkte Verbindung zu der extremistischen Organisation der Grauen Wölfe hat, deren Emblem mit den drei weißen Halbmonden auf rotem Grund auch auf der Außenwand des Gebäudes angebracht ist. Sauerland macht also augenscheinlich den Eindruck, nicht nur die illegale Nutzung des Mehrfamilienhauses als Moschee zu billigen, sondern auch extremistische Tendenzen des türkischen Kulturvereins, die sich klar gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung richten, zu unterstützen.

Sauerlands Verwaltung hatte indes dem Kulturverein einige wohl nicht zu vermeidende Auflagen gemacht, deren Erfüllung die Nutzung des Mehrfamilienhauses als Moschee aus Verwaltungssicht weiterhin möglich gemacht hätte. Unter anderem hätte eine Außentreppe als weiterer Fluchtweg angebracht werden müssen. Keine dieser Auflagen hat der Kulturverein bisher erfüllt.

Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

Zu den neusten Entwicklungen im Fall der illegalen Moschee erklärt  der Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener: „Skandal-OB Sauerland beweist in dem aktuellen Fall, dass wir mit den Forderungen nach seinem Rücktritt als erster Bürger der Stadt Duisburg zu keinem Zeitpunkt falsch gelegen haben. Offensichtlich ist ihm – wie vielen seiner Amtskollegen – nicht bekannt, dass er nicht nur fürs Lächeln und Winken bezahlt wird, sondern auch Chef der Duisburger Stadtverwaltung ist. Als solchem hätte es ihm bekannt sein müssen, dass die von ihm besuchte Moschee illegal ist und die nötigen Anforderungen des Baurechts in so gut wie keinen Punkten erfüllt. Sauerland kann von Glück sprechen, dass sich in diesem Gebäude, welches bei einem Brand zur Todesfalle werden kann, noch kein Unglück ereignet hat, was dann  wiederum in seine Verantwortung gefallen wäre.

Immerhin hat Sauerlands Verwaltung nun endlich die Initiative ergriffen und dem türkischen Kulturverein die Nutzung des Mehrfamilienhauses als Moschee untersagt. Das ist auch deshalb erfreulich, weil diese Moschee nach allen vorliegenden Erkenntnissen eine Keimzelle des  islamischen Extremismus beherbergt. Im Deckmantel einer Moschee wird hier zum Hass auf Andersdenkende aufgerufen. Auf diesen Skandal hat pro NRW in der Vergangenheit immer wieder hingewiesen und wir werden auch in dem aktuellen Fall mit unserem Engagement nicht nachlassen, bis der schändliche Missbrauch der Religionsfreiheit für extremistische Aktivitäten beendet ist.“