Aktuelles / Mittwoch, 8.Dezember.2010

Duisburg: Sauerland nach wie vor im Kreuzfeuer der Kritik

Der Unmut, den Duisburgs Skandal-Oberbürgermeister Adolf Sauerland seit dem Loveparade-Unglück mit 21 Toten auslöst, hält unvermindert an. Auf einer Personalversammlung der Duisburger Stadtverwaltung wurde Sauerland heute von seinen Mitarbeitern ausgebuht und gut 100 von ihnen verließen aus Protest den Saal, als der OB ans Mikrofon trat. Viele städtische Mitarbeiter schämen sich für ihren Oberbürgermeister, der sogar dreist versuchte , die Verantwortung für das schreckliche Unglück auf seine Verwaltungsmitarbeiter abzuwälzen. Auch ist ihnen unverständlich, wie Sauerland trotz seiner Mitverantwortung für das Unglück dessen Aufklärung vorantreiben will.

Kevin Gareth Hauer, pro-NRW-Bezirksvorsitzender im Ruhrgebiet

„Dass Sauerland für seine Unwilligkeit, die Verantwortung für das Loveparade-Unglück zu übernehmen, den Unmut seiner Mitarbeiter erfährt, wundert mich nicht im geringsten.“, kommentiert dies Kevin-Gareth Hauer, der pro-NRW-Bezirksvorsitzende im Ruhrgebiet. Weiter sagt Hauer: „Ich kann die Enttäuschung und Wut der städtischen Mitarbeiter sehr gut verstehen. Es ist einfach unerträglich, wie schamlos Sauerland den Tod von 21 Menschen aussitzt. Die Bürgerbewegung pro NRW steht hier selbstverständlich an der Seite der städtischen Bediensteten und hält deshalb auch nach wie vor an ihrer Forderung fest, dass Oberbürgermeister Sauerland so schnell wie möglich zurücktreten muss. Jeder Tag, den er länger im Amt bleibt, ist ein schlechter Tag für Duisburg und würdigt das Andenken an die Opfer der Loveparade nur noch weiter herab.“