Regional / Samstag, 28.August.2010

Duisburg: Pro NRW demonstriert für die Abwahl von OB Sauerland

Rund 130 Anhänger der Bürgerbewegung pro NRW demonstrierten heute Mittag in der Duisburger Innenstadt für die Abwahl des Skandal-Oberbürgermeisters Adolf Sauerland. Von der Schifferstraße zog die Pro-NRW-Demo nach einer einleitenden Schweigeminute für die 21 Opfer der Loveparade-Katastrophe ab 11.30 Uhr über die Schwanentorbrücke und  die Schwanenstraße auf den Alter Markt direkt neben dem Duisburger Rathaus.

Laut Angaben der Polizei beteiligten sich auf der anderen Seite insgesamt nur 200 Menschen an den verschiedenen Aufzügen gegen die Pro-NRW-Demo, obwohl dazu der DGB, fast alle etablierten Parteien, die evangelische Kirche, verschiedene Duisburger Jugendverbände und beinahe die komplette linksextreme Szene des Ruhrgebietes und des Rheinlandes aufgerufen hatten! 50 Linke hatten zuvor noch versucht, auf den Alter Markt zu gelangen, wurden aber von der umsichtig agierenden Polizei daran gehindert. Es gab laut Polizei zudem 3 Anzeigen wegen illegaler Vermummung gegen Personen der linken Szene.

Rund 130 Pro-NRW-Anhänger demonstrierten heute Mittag für eine sofortige Abwahl des Skandal-Oberbürgermeisters Adolf Sauerland in der Duisburger Innenstadt.

Derweil setzten die 130 friedlichen Pro-NRW-Demonstranten auf dem Alter Markt ein deutliches Protestzeichen gegen die verantwortungslose Haltung der etablierten Politik nach der Loveparade-Katastrophe. Alle Redner der Pro-NRW-Abschlusskundgebung forderten eine unverzügliche Abwahl von OB Sauerland, zu der die etablierten Ratsfraktionen Anfang September bei der nächsten Duisburger Ratssitzung die Gelegenheit hätten.

Viel Beifall erhielten Jörg Uckermann, Markus Wiener, Kevin Gareth Hauer und Andreas Molau als Redner der Pro-Bewegung auch von Duisburger Bürgerinnen und Bürgern, die es durch die Polizeiabsperrungen auf den Alter Markt geschafft hatten oder von den Balkonen und Fenstern der  umliegenden Wohnhäuser die Kundgebung interessiert verfolgten. Der Pro-NRW-Vorsitzende Markus Beisicht betonte, dass die nonkonforme Bürgerbewegung die einzige Oppositionskraft sei, die konsequent für eine rückhaltlose Aufklärung der Loveparade-Katastrophe kämpfe und dafür auch auf die Straße gehen würde. Knapp 5 % der Duisbürger hätten bei der letzten Landtagswahl schon ihr Kreuz bei Pro NRW gemacht, nach der nächsten Kommunalwahl werde es deshalb auch im Duisburger Rathaus eine starke rechtsdemokratische Opposition in Gestalt von Pro NRW geben, die bei problematischen Themen wie der Loveparade frühzeitig Alarm schlagen würde.

Gegen 13.00 Uhr wurde dann die Pro-NRW-Kundgebung für eine sofortige Abwahl von OB Sauerland als einer der politisch Hauptverantwortlichen für die Loveparade-Katastrophe offiziell beendet. Allerdings nicht ohne vorher klarzumachen, dass man solange gegen Sauerland agitieren werde, bis dieser endlich zurückgetreten oder abgewählt sei! Und: Bei der dann folgenden Neuwahl des Duisburger Oberbürgermeisters werde die Bürgerbewegung pro NRW selbstverständlich einen eigenen prominenten Kandidaten ins Rennen schicken und mit der Unterstützung des gesamten Landesverbandes in Duisburg Wahlkampf führen, so Markus Beisicht abschließend.

Von der Schifferstraße über die Schwanenstraße zum Alter Markt ...

... zogen rund 130 Pro-NRW-Demonstranten und ein Lautsprecherwagen vorne weg.

Direkt vor dem Rathaus eröffnete dann der Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener die Abschlusskundgebung ...

... während ein Häuflein radikaler linker Gegendemonstranten in einer Seitengasse von der Polizei in Schach gehalten wurden.

Ausführliche Bild- und Videoberichte folgen in Kürze!