Regional / Montag, 26.Juli.2010

Duisburg: Moslems bejubeln Loveparade-Unglück als Strafe Allahs

Duisburg trägt angesichts der 19 Todesopfer der Loveparade Trauer. Aus aller Welt treffen Beileidsbekundungen ein. Auch der Papst betet in seinem Sommersitz Castel-Gandolfo während des Angelus-Gebetes für die Toten und die Verletzten. Die gesamte westliche Welt ist sichtbar entsetzt über das Unglück. Einzig einige Anhänger des Islams, der so genannten Religion des Friedens, sehen in dem Unglück vom vergangenen Samstag eine „Strafe Allahs.“

In dem Internetblog ahlu-sunna.com äußern sich Moslems mehr als abfällig über die Opfer des Unglücks. Die Techno-Fans würden „sich besaufen und wie Tiere verhalten.“ Deshalb habe Allah sie gestraft und darin zeige sich wieder einmal seine Gerechtigkeit.

Menschenverachtender geht es wohl kaum. Ungewollt stehen diese radikalen Moslems mit ihrer Sicht der Dinge auch in einer seltsamen Allianz mit dem Duisburger OB Sauerland. Dieser hatte bereits kurz nach dem Unglück von  „individuellen Schwächen‘ der Loveparade-Teilnehmer gesprochen, die seiner Meinung nach ursächlich für die Katastrophe gewesen wären. Von Selbstreflexion über die eigene Verantwortung – keine Spur. Stattdessen wird den Toten und Verletzten noch unterstellt, sie seien selbst schuld, wo doch in Wirklichkeit ein offensichtlich grundlegendes Planungsversagen seitens der Stadt Duisburg und dem Veranstalter der Loveparade vorliegt.