Regional / Dienstag, 22.September.2015

Duisburg: Massenschlägerei in Homberg

Im Duisburger Stadtteil Homberg gab es vor einer Shisha-Bar eine Massenschlägerei, bei der zwei Großfamilien aufeinander losgegangen sind. Laut einer Polizeimitteilung kam es auch zu einem Schusswaffeneinsatz. Die Polizei konnte nur mit einem Großaufgebot die Auseinandersetzung beenden.

Dies ist ein weiterer Fall, bei dem es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Großfamilien kommt. Erst vor ein paar Wochen kam es in Essen zu einem vergleichbaren Fall. In der Innenstadt gingen damals rund 100 Männer mit Messern und anderen Waffen aufeinander los.

In den letzten Jahren haben sich diese Fälle gehäuft. Die Polizei warnt gerade in Duisburg vor der Etablierung sogenannter „No-go-areas“. In Duisburg-Marxloh habe sich ein solcher rechtsfreier Raum schon gebildet. Anderen Stadtteilen drohen vergleichbare Entwicklungen.

DSC_5632„Es ist eine Schande, wenn ich mir mit anschaue, wie häufig es mittlerweile zu Eskalationen zwischen Großfamilien kommt“, äußert sich der PRO-NRW-Ratsherr Egon Rohmann zu diesem erneuten Zwischenfall.

„Die Politik und allen voran unser Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD) muss reagieren. Die Lage wird durch die stark angestiegene Masseneinwanderung eher noch dramatischer. Es kann nicht sein, dass er an seinem Vorhaben, beim Personaletat der Polizei rund 40 Millionen Euro einzusparen, festhält. Die Bürger in unseren Städten verdienen es, in Sicherheit zu leben. Es wird endlich Zeit, dementsprechend zu handeln“, so Rohmann abschließend.

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