Regional / Montag, 29.Juni.2015

Duisburg: Marxloh entwickelt sich zum rechtsfreien Raum

Die Duisburger Stadtverwaltung hat in einem vom Stadtrat mit Mehrheit beschlossenen Handlungskonzept für den Stadtteil Marxloh festgestellt, dass dort der soziale Frieden massiv gefährdet sei. Fakt ist auf jeden Fall, dass sich hier rechtsfreie Räume gebildet haben.

Dies konstatiert nun sogar der örtliche CDU-Bundestagsabgeordnete Volker Mosblech. Dieser meint nun ganz mutig, dass es in Marxloh rechtsfreie Räume gäbe und dass er durch einige Viertel abends bestimmt nicht mehr alleine laufen würde. Auch die Polizei hatte in der letzten Woche wieder einen Großeinsatz im Stadtteil. Zwei südländische Männer stritten sich. Sofort kamen Unterstützer zur Stelle und es entwickelte sich eine Massenkeilerei.

Vor allem in den Straßenzügen westlich der Weseler Straße nehmen die Einsätze zu, die immer ein großes Polizeiaufgebot erfordern. Zudem sind massenweise Rumänen und Bulgaren, zumeist Angehörige einer mobilen ethnischen Minderheit, nach Marxloh gezogen, weil dort Wohnraum frei steht und preiswert ist. Ebenso gab es im Zuge des Oberbürgermeisterwahlkampfs im Jahr 2012 in unmittelbarer Nähe zur Duisburger Merkez-Moschee einen Angriff auf einen Wahlkampftrupp der Bürgerbewegung PRO NRW, bei der u.a. unser heutiger Generalsekretär Tony-Xaver Fiedler einen Nasenbruch sowie Arm-, Kopf- und Oberkörperverletzungen davon getragen hat.

Marxloh beweist tagtäglich das Scheitern des Modells einer multikulturellen Gesellschaft. Nach wie vor beanspruchen türkische und libanesische Jugendliche den Stadtteil für sich. Auch gegenüber den Vertretern der staatlichen Ordnung: „Macht, dass ihr wegkommt, das ist unsere Stadt!“ bekommen die einschreitenden Polizeibeamten zu hören. Pisser, Penner, Scheißbulle sind die geläufigsten Schimpfwörter, die hinter den Beamten hergerufen werden, wenn sie durch Marxloh gehen.

Die Hemmschwelle für Respektlosigkeit und Gewalttätigkeit sinkt ständig. Insgesamt hat sich Marxloh zu einer No-go-area für Einheimische entwickelt. Immerhin haben dies nun auch örtliche Bundestagsabgeordnete und Kommunalpolitiker erkannt.

Wer etwas in Duisburg gegen sich verfestigende Parallelgesellschaften tun möchte, der sollte die freiheitliche Opposition in der Stadt in Gestalt von PRO NRW unterstützen. In unserem Land darf kein Platz für rechtsfreie Räume sein!

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