Aktuelles / Mittwoch, 8.Februar.2012

Duisburg: Großfamilie für Anschlagsserie auf Kirchen verantwortlich?

Der Duisburger Norden wird derzeit von einer Anschlagsserie auf Kirchbauten und Gemeinderäumlichkeiten erschüttert. An mehreren Kirchen wurden zum Teil kostbare Schmuckfenster mit Steinen eingeworfen, Kirchenbauten wurden mit Hassparolen beschmiert und Gottesdienste mit Silvesterkrachern gestört. Im Verdacht, für die Anschlagsserie verantwortlich zu sein, steht eine im Duisburger Norden wohnhafte Großfamilie. Deren Familienangehörige sollen wohl häufiger an Straftaten beteiligt sein.

Der Versuch eines Pfarrers, mit Angehörigen der Großfamilie, die auf einem Kirchenparkplatz Fußball spielten, ins Gespräch zu kommen, endete in Anfeindungen und Übergriffen gegen den Kleriker, vor denen er schließlich flüchten musste. Erklärungen für die Feindseligkeit hat er nicht. Und auch die Gläubigen im Duisburger Norden fragen sich, wo so viel sich in Gewalttaten gegen Kirchbauten entladender Hass herkommen mag. Die Angst, beim Besuch der Kirche das Opfer einer Gewalttat zu werden, wächst ständig.

Kevin Hauer

Kevin Hauer, PRO-NRW-Bezirksvorsitzender im Ruhrgebiet, erklärt hierzu: „Anschläge auf Kirchen und christliche Kirchbauten kannte ich bisher nur aus Medienberichten über die bedrohliche Situation für Christen im Nahen Osten und anderen Teilen der muslimischen Welt. Mit der Massenzuwanderung ist diese Bedrohungsklage nun augenscheinlich auch nach Deutschland gekommen und man kann sicherlich von Glück sprechen, dass noch keine Menschen zu Schaden gekommen sind.

Es gab auch mal eine dunkle Zeit in unserem Land, da wurden die Synagogen mit Hassparolen beschmiert und auf andere Art und Weise geschändet und es wäre bestürzend, wenn sich eine solche Welle des Hasses in der Anschlagsserie auf die Kirchen im Duisburger Norden wieder ankündigen würde. Damals wie heute dürfen wird die Augen vor dieser Bedrohungslage nicht verschließen.

Mit der von Politpfarrern welcher Couleur auch immer gerne geübten Formel des ‚Ich bin okay – Du bist okay – Wir sind okay’ werden wir aber sicherlich das Problem nicht lösen können. Es gilt vielmehr, klare Kante gegen die Täter zu zeigen und alles zu tun, um der Anschlagsserie ein schnelles Ende zu machen. Wenn es sich bei den Tätern tatsächlich um Migranten handeln sollte, dann müssen wir auch alles dafür tun, dass sie entweder möglichst schnell unser Land wieder verlassen oder hinter Schloss und Riegel sehr lange Zeit haben, sich an Recht und Gesetz in unserem Land zu gewöhnen. Wir leben in einem christlichen Land und ich habe wenig Lust, wegen ein paar zugewanderter Muslime das traurige Schicksal der Christen in der muslimischen Welt zu teilen.“