Regional / Donnerstag, 26.August.2010

Duisburg: Demoroute von pro NRW steht nun fest

„OB Sauerland sofort abwählen“: In Absprache mit der Polizei vereinbarte die Bürgerbewegung pro NRW bereits Ende letzter Woche die finale Demonstrationsroute an diesem Samstagmittag durch die Duisburger Innenstadt. Der Protestumzug im Nachgang der tragischen Loveparade-Katastrophe wird um 12.00 Uhr im Nordwesten der Innenstadt starten und u.a. über die Schwanenstraße zum Alter Markt direkt am Duisburger Rathaus führen, wo dann die Abschlusskundgebung stattfinden wird.

Auf Bitten der Polizei wird die Demo unter dem Motto „OB Sauerland sofort abwählen“ damit eine andere Streckenführung als ursprünglich angemeldet nehmen, um einen strikte räumliche Trennung zwischen den friedlichen Demonstranten für eine Sauerland-Abwahl und gewaltbereiten linksextremen Gegendemonstranten zu gewährleisten.

pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener

„Auch aufgrund der von uns freiwillig auf Bitte der Polizei hin veränderten Streckenführung erwarten wir nun einen reibungslosen und friedlichen Verlauf der Demonstration“, erklärt dazu der Pro-NRW-Generalsekretär Markus Wiener. „Das Triumphgeschrei mancher Medienvertreter, dass wir von der Pro-Sauerland-Koalition vom ursprünglich angemeldeten Burgplatz wegen einer angeblich zu späten Anmeldung verdrängt worden seien, ist also völlig fehl am Platze – und im übrigen auch eine presserechtlich abmahnfähige Falschbehauptung. Ich gehe deshalb davon aus, dass die besagten Medienvertreter dies in der weiteren Berichterstattung zur Pro-NRW-Demonstration nicht mehr behaupten bzw. noch richtig stellen werden.“

In Bezug auf die eigene Mobilisierung und das Interesse der Bevölkerung zeigte sich Wiener ebenfalls sehr zuversichtlich: „Die pietät- und verantwortungslose Politik des Aussitzens durch Adolf Sauerland empört nach wie vor die Menschen in Duisburg und ganz Nordrhein-Westfalen. Dementsprechend groß ist schon im Vorfeld der Zuspruch für unsere Demonstration. Ich bin mir daher sicher, dass wir am Samstag unser Recht auf freie Meinungsäußerung ungestört ausüben und ein deutlich wahrnehmbares Protestzeichen setzen werden können.“