Aktuelles / Montag, 22.Oktober.2012

Duisburg: Ausnahmezustand in Rheinhausen-Bergheim wegen Roma-Hochhaus

Die Aufregung ist groß, seit ein Hakenkreuz an einer Tür des Roma-Hauses in Rheinhausen –Bergheim geschmiert wurde. „Man nehme die Sache sehr ernst“, sagt Polizeisprecher Stefan Hausch, doch wer heutzutage Nazi-Symbole hinterlasse, sei längst nicht mehr immer auch ein `Hardcore-Rechtsradikaler`, sondern oft ein `Normalo, der um die Brisanz solche Symbole weiß und Rabatz machen will`“, zitiert die WAZ den Polizeisprecher am 16.10.2012.

Die eigentliche Brisanz besteht jedoch darin, dass verzweifelte Bürger glauben, so weit gehen zu müssen, Anleihen bei einem der schlimmsten Kapitel deutscher Geschichte zu machen, um Politik und Verwaltung endlich wachzurütteln.

Will man aber Recht und Ordnung wieder zur Geltung verhelfen, sind politische Fehler der Vergangenheit rückgängig zu machen. Dies betrifft vor allem den Abbau der Grenzkontrollen in Europa. Und genau hier ist nach der Verantwortung des Duisburger Bundestagsabgeordneten Johannes Pflug (SPD) zu fragen, ist er doch seit 1998 Mitglied des Deutschen Bundestags. Auf der Internetseite des Deutschen Bundestages ist zu erfahren, dass Herr Pflug ordentliches Mitglied der parlamentarischen Versammlung des Europarates ist. „Ein wesentlicher Teil dieser Arbeit liegt in der Ausarbeitung europäischer Abkommen und Konventionen zur Rechtsharmonisierung in den Mitgliedstaaten, zu denen die Parlamentarische Versammlung eine Reihe von Initiativen ergriffen hat. Hierzu gehören aus jüngster Zeit der Entwurf der Versammlung für ein Zusatzprotokoll zur Europäischen Menschenrechtskonvention, das die Rechte nationaler Minderheiten regelt.“ (http://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/international/europarat/Ziele_Aufgaben.html)

Weiter ist dort zu lesen, dass „auf der Tagesordnung jeder Sitzung (Debatten) stehen über europäische und internationale Ereignisse, und ganz allgemein über Angelegenheiten, die europaweites Handeln erfordern.“ Die europaweite Armutswanderung der Roma ist dort sicher auch ein Thema. Bringt sich Herr Pflug dort wirklich im Interesse der Bürger ein? Dazu sollte er sich einmal öffentlich äußern!

Furore machte ein anderer Vorfall im Roma-Problemhaus in Duisburg-Bergheim. Ein Kind wurde zwecks Wasser Lassens einfach aus einem Fenster des Hauses gehalten, die Rheinische Post berichtete am 18.10.2012: „Gegen 18 Uhr alarmierte der Sonderaußendienst des Ordnungsamts die Polizei. Die Mitarbeiter hatten beobachtet, dass ein Kind ein noch kleineres Kind aus dem Fenster hielt. Und zwar nackt. Sofort rasten sieben Streifenwagen nach Bergheim, um gemeinsam mit Mitarbeitern des städtischen Jugendamts Schlimmeres zu verhindern. Anwohner berichteten von Schreien aus dem Hochhaus, angeblich seien mehrere Personen in Handschellen abgeführt worden.“ Mitarbeiter des Jugendamtes sind hinzugezogen worden:

„Die Mitarbeiter des Jugendamtes, die auf Verdacht von Kindeswohlgefährdung vor Ort waren, ergriffen keine weiteren Maßnahmen. Nach Feststellung der Personalien konnten die Rumänen nach Hause. Es habe keinen Grund gegeben, die Kinder aus der Familie zu nehmen, sagte eine Stadtsprecherin. Dazu müssten ´viel schwerwiegendere Dinge passieren´“. Die Vorsitzende des Duisburger Ortsverbands, Gerhild Tobergte äußerte hierzu: „Die Ohnmacht ist erdrückend und ich würde mir wünschen, dass solche Dinge nicht vorkommen.“

2008 waren Roma in Duisburg- Bruckhausen noch mit einer Politik der kleinen Nadelstiche vertrieben worden. Die WAZ berichtete im August 2008: „ERFOLGREICHE KONTROLLEN RUND UM DIE UHR Aufatmen in Bruckhausen: Die Sinti und Roma, die seit Wochen in Scharen heruntergekommene Wohnungen bevölkert oder in Autos übernachtet hatten (die WAZ berichtete), sind weg.“ Warum geht dass, was damals ging, heute anscheinend nicht mehr? Fehlt bei Politik und Verwaltung etwa der Wille zum Durchgreifen?

Die Bürgerbewegung PRO NRW ist die einzige Partei in Nordrhein-Westfalen, die die verlogene politische Korrektheit bekämpft und auch unangenehme Dinge wie die Roma-Prpblematik beim Namen nennt! Deshalb: Unterstützen auch Sie uns für eine bessere Zukunft Duisburgs!