Duisburg: Asylbetrug nachträglich belohnt
Aktuelles, Landesweit, Regional, Top-Themen / Montag, 14.August.2017

Duisburg: Asylbetrug nachträglich belohnt

Anfang August kehrte die 15-jährige Bivsi Rana unter frenetischen Beifall der
gutmenschlichen Asyllobby nach Duisburg zurück. Das Mädchen und ihre Eltern
wurden im Mai bekanntlich nach Nepal abgeschoben. Nun kam das Mädchen mit
ihrer Familie wieder nach Duisburg – dank eines Schülervisums – zurück.
Das Visum soll ihr ermöglichen das Abitur in Deutschland zu machen. Ihre Eltern
bekamen eine befristete Aufenthaltsgenehmigung zur Begleitung. Bivsi ́s Vater
meldete sich im Jahr 1998 als Asylsuchender mit falschem Geburtsdatum und einer
falschen Identität. Sein Asylantrag wurde abgelehnt, wegen fehlender Papiere wurde
er dann auf Kosten der Steuerzahler geduldet. Eine Identifizierung seiner Person
durch die zentrale Ausländerbehörde, das Auswärtige Amt und Interpol scheiterte.
Bald kam dann Bivsi zur Welt. Unter seinen falschen Personalien stimmte der Vater
der Vaterschaft zu. Auch Bivsi ́s Mutter Schiri stimmte ebenfalls unter Angabe einer
Scheinidentität zu. Im Jahre 2003 kommt dann die Ausländerbehörde den falschen
Identitäten auf die Schliche. Bei einer Hausdurchsuchung wird der richtige
nepalesische Reisepass des Vaters gefunden. Offenbar hatte er bereits unter
richtigen Personalien am 26.10.1992 in Amberg einen Asylantrag gestellt, der 1994
abgelehnt wurde. In den folgenden Jahren nimmt dann die Ausländerbehörde die
wegen der Scheinidentität fälschlicherweise erteilte Aufenthaltserlaubnis zurück. Die
Behörde fordert Bhim Rana und seine Familie mehrfach zur Ausreise auf. Der
Asylbetrüger erhebt dann Klage gegen die Entziehung der Aufenthaltserlaubnis.
Diese Klage wird dann erst im März 2016 rechtskräftig abgewiesen. Dann folgte
endlich die Abschiebung.
Die Asyllobby organisierte daraufhin mit Hilfe der bundesdeutschen Medien eine
Kampagne um Druck auf die NRW-Landesregierung auszuüben. Diese fiel dann
auch sofort um. Nach zwei Monaten Heimataufenthalt für die Familie wurde der 15-
Jährigen ein Schülervisum genehmigt. Ihre Eltern dürfen als Erziehungsberechtigte
ebenfalls einreisen. Asylbetrug scheint ein lohnenswertes Geschäft zu sein. Es
wurde dann ganz politisch korrekt die Rückkehr von Bivsi Rana in den Medien
bejubelt. Der deutsche Steuerzahler darf letztendlich die Zeche bezahlen, da die
Politik mal wieder vor der inszenierten medialen Empörungswelle kapituliert.
In Wirklichkeit war Bivsi kein Opfer einer absurden Entscheidung einer
überempfindlichen Verwaltung und eines bürokratischen Rechtsstaates. Bivsi musste
sehr wohl in der Konsequenz abgeschoben werden, weil ihr Vater durch eine
jahrelange beharrliche Täuschung den Rechtsstaat betrogen hatte. Laut einem Urteil
des Verwaltungsgerichts stellte der Vater zudem eine Gefahr für die öffentliche
Sicherheit dar, da er nicht nur vereinzelt oder geringfügig gegen unsere
Rechtsvorschriften verstoßen habe. Er hatte die deutschen Behörden über einen
Zeitraum von nahezu 14 Jahren über seine Identität getäuscht und zur Erlangung
einer Aufenthaltserlaubnis sogar einen gefälschten Pass vorgelegt. Trotzdem ist die
politische Klasse mal wieder vor der Asyllobby eingeknickt, so dass die
betrügerischen Machenschaften des Vaters nachträglich noch belohnt werden. Der
bundesdeutsche Steuerzahler darf die Suppe auslöffeln!

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