Regional / Montag, 1.Juni.2015

Düsseldorf: Der Steuerzahler muss bluten

Düsseldorfer bringt bekanntlich auf Kosten der Steuerzahler Asylbewerber in acht zusätzlichen Containerdörfern unter.

Für die meisten Standorte wurden die sogenannten Wohnungsmodulanlagen von der IDR Sonstige Gewerbeimmobilien II GmbH u. Co. KG gekauft, bei der es sich um eine Tochtergesellschaft der Industrieterrains Düsseldorf Reisholz AG handelt, die wiederum eine städtische Tochtergesellschaft ist.

Städtische Tochterunternehmen kaufen über weitere Tochterunternehmen erst die Container und vermieten diese dann wieder an die Stadt. Der einheimische Steuerzahler darf es dann bezahlen. So betragen die Gesamtkosten für die Containerdörfer auf der Blankertzstraße, Leuchtenberger Kirchweg, Meineckestraße und der Grünewaldstraße allein für das Jahr 2015 ca. 1.500.000 Euro.

Für die Jahre 2016 bis 2019: 3.600.000 € und für das Jahr 2020 nochmals 2.100.000 Euro. Insgesamt werden die Düsseldorfer Steuerzahler allein für die genannten Standorte und die Laufzeit von 2015 bis 2020 mit ca. 7.200.000 € zur Kasse gebeten. Hinzu kommen die Personalkosten für jeden einzelnen Standort.

Für einen Verwalter in Höhe von 53.000 Euro pro Jahr, Verwaltungshelfer 20.000 Euro pro Jahr und einen 24-Stunden-Pförtnerdienst von ca. 140.000 Euro pro Jahr. Also darf der Düsseldorfer Steuerzahler pro Standort und pro Jahr jeweils weitere 213.000 Euro Personalkosten für vermeintlich politisch verfolgte Asylbewerber begleichen.

Zusätzlich fallen dann noch Verpflegungs- und Betreuungskosten sowie Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz an. Einzig PRO NRW sagt entschieden Nein zur geplanten Unterbringung von Asylanten in Containerdörfern in Düsseldorf.

Wenn es nach den Altparteien geht, soll jeder Asylbewerber in der Stadt eine angemessene Unterkunft erhalten. So wurden alleine in jüngerer Vergangenheit fast 900 Asylbewerber in Düsseldorfer Hotels untergebracht. Die Gesamtkosten für die Asylbewerber steigen im Jahr 2015 auf über 100 Millionen Euro.

Der größte Teil der Asylbewerber kommt aus rein wirtschaftlichen Motiven und missbraucht unser großzügiges Asylrecht. PRO NRW hat sich immer für die Aufnahme von tatsächlich verfolgten Menschen ausgesprochen.

Wir lehnen aber konsequent die Aufnahme von Wirtschaftsflüchtlingen ab. In Düsseldorf wird noch in diesem Monat ein neuer PRO NRW-Kreisvorstand gewählt werden. Dieser wird kurzfristig eine stadtweite Kampagne gegen den Missbrauch unseres Asylrechts durch Wirtschaftsflüchtlinge starten.

Die Masseneinwanderung in unsere Sozialsysteme auf Kosten unserer Steuerzahler muss endlich gestoppt werden.

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