Düsseldorf: Bürger wollen weniger Asylbewerber
Aktuelles, Top-Themen / Dienstag, 29.März.2016

Düsseldorf: Bürger wollen weniger Asylbewerber

In allerkürzester Zeit hat eine Düsseldorfer Interessengemeinschaft mehr als 700 Unterschriften für eine gerechtere Verteilung von Asylbewerbern in der Stadt gesammelt. Sie fordert den Verzicht auf eine weitere Unterkunft in Lichtenbroich. Dort plant die Stadt die Errichtung einer Unterkunft an der Nießdonk mit demnächst mehr als 1000 Asylbewerbern. Es sollen also in einem Stadtteil mit knapp 5000 Einwohnern über 1000 Asylbewerber untergebracht werden. Die besorgten Bürger befürchten eine Ghettoisierung an der Nießdonk in Lichtenbroich.

newsPRO NRW unterstützt entschieden den berechtigten Bürgerprotest und setzt sich für eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber in Düsseldorf ein. Wichtig wäre aber auch, dass abgelehnte Asylbewerber wieder zügig in ihre Heimatländer zurückgeführt werden. Wenn es der Stadt Düsseldorf gelingen würde, die ausreisepflichtigen abgelehnten Asylbewerber zeitnah in ihre Heimatländer zurückzuführen, dann müsste über die Errichtung einer Asylbewerberunterkunft an der Nießdonk überhaupt nicht nachgedacht werden.

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