Regional / Montag, 31.Mai.2010

Dortmund: Landesweite Mobilisierung zur Pro-NRW-Demo am 17. Juli

Mit einem großen Demonstrationsumzug will pro NRW dem öffentlichen Bürgerprotest gegen ein fragwürdiges islamistisches Moscheebauprojekt am Grimmelsiepen in Dortmund-Hoerde nochmals neuen Schwung verleihen.

Seit Beginn des Jahres 2003 steht das am Grimmelsiepen geplante Projekt des türkisch-islamischen Kulturvereins in der Kritik. Am Grimmelsiepen soll eine gefährliche islamistische Parallelwelt mit dem türkisch-islamischen Kulturverein als Bauherrn geschaffen werden. Auf einem 35.000 m² großen Arial soll u.a. eine Siedlung mit 54 Wohneinheiten in Doppel- und Einzelhäusern für Muslime gebaut werden. Weiter sollen in 6 Doppelhäusern 24 Wohneinheiten für „betreutes Wohnen von türkischen Senioren“ entstehen. In den Dachgeschossen dieser Häuser sollen Appartements für türkisch-sprachige Studenten eingereichtet werden, die – bei kostengünstigen Mieten – den muslimischen Senioren aus der Türkei im Alltag behilflich sein sollen.

Weiter ist der Bau einer großen orientalischen Prunkmoschee mit Gemeindezentrum geplant. Das zugehörige Minarett, von dem auch der lautsprechergestützte Gebetsruf erschallen soll, ist mit einer Höhe von 23 m geplant. Die orientalische Prunkmoschee als neues Wahrzeichen von Hoerde soll auf dem Grundstück im Kreuzungsbereich von „Benninghofer Strasse“ und „An der Gojmark“ errichtet werden.

Das von den Altparteien regelrecht herbeigesehnte islamistische Projekt ist in Hoerde höchst umstritten. Über 3000 Bürgerinnen und Bürger haben bereits eine entsprechende Petition gegen das Multi-Kulti-Projekt unterschrieben. Der gewählte Standort ist völlig ungeeignet und sozial nicht verträglich. Die unmittelbare Nähe von Krankenhäusern, Altenheimen, Friedhöfen und der Wohnsiedlung „Clarenberg“ bedeutet de facto eine Vorprogrammierung von ethnischen Konflikten.

Ausmaß und die Art des islamistischen Bauprojekts zeigen, dass hier ein türkischer Stadtteil, eine regelrechte Parallelgesellschaft mit Unterstützung der Altparteien geschaffen werden soll. Eine erfolgsversprechende sprachliche und gesellschaftliche Integration wird in einem solchen Umfeld, besonders für Frauen, Kinder und Jugendliche, nicht möglich sein. Offensichtlich wird die grundsätzliche Frage nach einem Integrationskonzept und dem Umgang mit Migranten von den etablierten Dortmunder Kommunalpolitikern ausschließlich unter dem Blickwinkel gesehen, dass man durch eine großzügige Förderung türkischer Interessen ein neues Wählerpotential gewinnen will. Dabei verkennen die politisch korrekten Kommunalpolitiker, dass der von ihnen so hofierte Bauherr Diaynet/DITIB heute nicht als säkulare, sondern als gefährliche, dem türkischen Staat nahe stehenden islamistische Organisation einzustufen ist, die gemäß den Plänen des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan einer Türkisierung bzw. einer Islamisierung Europas dient.

Zur geplanten pro-NRW-Demo gegen das umstrittene Projekt erklärt der pro-NRW-Vorsitzende Rechtsanwalt Markus Beisicht:

pro-NRW-Vorsitzender Rechtsanwalt Markus Beisicht

„Gemeinsam mit den Anwohnern und Teilen der örtlichen Protestbewegungen zeigen wir am 17. Juli Flagge gegen die schleichende Islamisierung unserer Städte. Es gilt insbesondere die Verfestigung und Etablierung von weiteren islamistischen Parallelwelten gerade in Dortmund zu verhindern, die ein gedeihliches Zusammenleben mit der deutschen Mehrheitsbevölkerung erheblich erschweren. Darüberhinaus muss endlich Schluss sein mit dem politisch-korrekten Kuscheln mit gefährlichen Islamisten.

Pro NRW ist in Dortmund die einzige demokratische Kraft, die sich einer verhängnisvollen unkritischen Mulit-Kulti-Politik der verbrauchten Altparteien entschieden widersetzt. Die mutigen Anwohner aus Hoerde, die sich seit Jahren mit vielfältigen Protesten dem islamistischen Großprojekt widersetzen und dafür als „rechtsextrem“ oder gar „islamophob“ stigmatisiert werden, verdienen unsere Unterstützung.

Gegenüber der Intoleranz des Islams kann es keine Toleranz geben. Solange keine christlichen Kirchen in islamischen Länder gebaut oder erhalten werden dürfen, darf es keine Moschee-Neubauten mehr bei uns geben!“